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„Kleiskreuz“ wieder errichtet
01.03.2019 13:50 ( 2451 x gelesen )

Sehenswertes Kulturdenkmal restauriert

Das alte Wegekreuz, das laut der  Inschrift auf dem Schaftfuß des Kreuzes  Johannes Kleis aus Pronsfeld im Jahre 1738  errichtete, wurde am Mittwoch, dem 27.Februar 2019, nach eingehender Renovierung und Restaurierung wieder an seinem ursprünglichen Platz an der Habscheider Straße vor dem Hof der Familie Hons  aufgestellt. Dieses Hofgebäude und auch die Familie  trägt noch heute im Volksmund bei den Dorfbewohnern den  Namen „Kleis“.  Das Kreuz wurde wohl nach der Erbauung des ursprünglichen Hofes Kleis als Dank und zum Lob Gottes errichtet.Link: (Bild des  Kleis-Hofes vor dem 2. Weltkrieg) Ein ähnliches  „Hauskreuz“, das im Zusammenhang mit der Errichtung eines Gebäudes steht, ist z.B. auch das „Sposkreuz“ vor dem alten Sposhof (heute Hoffmann) in der St. Remigiusstraße.

Nach dem „Matzerather Kreuz“ und dem „Laurentiuskreuz“ ist dies das dritte Wegekreuz in Pronsfeld, das auf Initiative und mit Mitteln des Fördervereins "Alte Kirche" und anderer Zuschüsse als Kulturdenkmal gerettet und für die Nachwelt erhalten werden konnte.

Die Restaurierung wurde von der Steinmetzfirma Bielan aus Neidenbach durchgeführt, die Bildhauerarbeiten , insbesondere die  Gestaltung der beiden Heiligenfiguren  (Hl. Johannes und Hl. Michael) nahm die Bildhauerin Esther Wispe vor.  (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Wie das Bild aus dem Jahr 2017 zeigen, wies das Kreuz große Schäden auf: Einschusslöcher und abgesplitterte Ecken zeugten von Kriegseinwirkungen, die Figuren auf der Vorderfront waren nicht mehr zu erkennen, einzelne Sandsteinplatten lösten sich ab.Das Kreuz steckt mit dem Schaftfuß im Boden, der Sockelstein war an anderer Stelle gelagert.

Beim „Kleiskreuz“  handelt es sich um ein ca. 2,80 m hohes Barockkreuz aus dem Jahr 1738. Auf einem massiven Sockel erhebt sich ein Schaftfuß mit der Inschrift: Anno 1738 JOHANNES KLEIS VON PRONSFELD.
Auf der Vorderseite des Schaftes sind zwei Heiligenfiguren dargestellt. Es handelt sich um den Hl. Johannes  (wahrscheinlich Namenspatron des Erbauers Johannes Kleis) und um den Hl. Michael. Die Namen (Johannis und Michael ) wurden vom Lehrer Georg Jakob Meyer, der in den 1950er Jahren die Kreuze in der Eifel registrierte und beschrieb, noch gelesen und festgehalten. Die Seitenflächen verzieren jeweils 3 hängende Glockenblumen. (Diese Glockenblumen sind im Übrigen auf weiteren Kreuzen im Dorf  z. B. am Pfarrhaus sowie auch in der Umgebung zu finden und lassen vermuten, dass diese Kreuze aus einer Werkstatt stammen. Der Heimatforscher Pastor Kyll sprach vom „Glockenblumenmeister“)

Auf dem gegliederten Kapitell (= Abschluss einer Säule) erhebt sich ein Abschlusskreuz mit Corpus und „INRI“-Schild.(INRI = Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum d.h. Jesus von Nazareth der König der Juden) Die Kreuzbalken enden in 3 Ausbuchtungen. Wie Meyer schreibt, sei das Kreuz wohl ein „Sefferner Kreuz“ (d.h. Sandstein und Werkstatt aus bzw.in Seffern)

Fotos und Text: W.Richards


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