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29.05.2020 07:31 ( 343 x gelesen )

Wandern ist "in"

Nicht nur Radfahrer zieht es nach Pronsfeld, um von hier aus zu einer der vielen möglichen Radtouren oder zu einem „heißen“ Ritt über den Mountainbike-Parkour zu starten, sondern  auch immer mehr Wanderer, die sich auf den Weg machen, um die herrliche Landschaft im Umkreis der  Prümtalgemeinde  zu erkunden.Das nachstehende Bild wurde Anfang 2020 am Eisenbahnmuseum, das in unmittelbar Nähe des Startplatzes der Wanderwege liegt,  aufgenommen.

Alle Wanderwege starten am Wander- bzw. Radfahrerparkplatz am ehemaligen Bahnhof Pronsfeld in der Bahnhofstraße.

Hier geben zwei große Karten einen Überblick über die Wanderwege. Auf einer Seite des Kartenständers sind die 4 Wege des Wanderparkplatzes Nr. 12 (Verbandsgemeinde Prüm )  gekennzeichnet, auf der anderen Seite die 4 Pronsfelder Wanderwege, deren Verlauf im Rahmen der Dorferneuerung von einem Gremium erarbeitet wurde. Flyer im DIN A4 -Format mit allen 8 Wanderwegen können einer Box entnommen werden und bieten unterwegs Hilfe bei der Orientierung. Die Pronsfelder Wanderwege sind mit dem Symbol der Alten Kirche in verschiedenen Farben gekennzeichnet. Zeichen und Farbe finden sich an den zahlreichen, gut positionierten Wegweisern wieder. Natürlich können die Wanderwege nach Belieben auch in der Länge verändert oder auch miteinander verbunden werden.

Die Wege führen durch Feld und Wald zu besonders attraktiven Aussichtspunkten (z.B.  „Hochberg“) und bieten darüber hinaus auch Gelegenheit, besondere Sehenswürdigkeiten unseres Dorfes näher in Augenschein zu nehmen. Genannt seien das Eisenbahnmuseum in unmittelbarer Nähe des Start- und Zielpunktes, die zahlreichen Wegekreuze, unsere neu renovierte Pfarrkirche St. Remigius mit dem Remigiusbrunnen auf dem Vorplatz, die unter Denkmalschutz stehende „Alte Kirche“ auf dem Friedhof sowie einige alte Bauernhöfe. Der Wanderweg „Kleine Milchstraße“ führt am „Arla-Milchwerk-Pronsfeld“ vorbei und erlaubt einen Blick auf eines der größten Milchwerke Europas. An allen Wegen laden Ruhe- und Liegebänke zu einer Rast ein. Eine 3 m hohe „Riesenbank“ am „Alfbachhöhenweg“ gewährt einen weiten Rundblick über das Dorf und das Alfbachtal mit den umliegenden Höhen.

Druckvorlagen:

Hinweis : Beide Karten können auch von Ihnen selbst im DIN A4 Format ausgedruckt werden.Klicken Sie auf die entsprechenden Karten und Sie erhalten Druckvorlagen als PDF - Dateien.

(Bericht und Fotos: W.R.)



18.05.2020 17:18 ( 577 x gelesen )

Wanderziel mit Weitblick

Alle Teilnehmer dieser "gemischten" Wandergruppe genießen den Blick in die Landschaft (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Seit ein paar Wochen ist das Wanderwegenetz um Pronsfeld um einen attraktiven Zielpunkt reicher geworden. Eine „Riesenbank“ wurde am Höhenweg im Distrikt „Auf dem Bierberg“ an einer Stelle errichtet, von der aus man wohl einen der besten Überblicke über unser Dorf hat. (Auch Postkarten mit Dorfansichten aus dieser Perspektive gab es schon vor vielen Jahren.)

Vom Wanderparkplatz am alten Bahnhof ausgehend führen die Wanderwege Nr. 22 sowie der Alfbachhöhenweg (violette Markierung) zu diesem Aussichtspunkt. Die Bank wurde von den Gemeindearbeitern Arthur Leick und Bernd Kiedels aus Douglasienholz gezimmert und aufgebaut, wobei auch Ortsbürgermeister Harald Urfels die beiden tatkräftig unterstützte. Ein Sponsor, der nicht genannt werden möchte, übernahm die Kosten der rund 3m hohen Bank. Also auf geht´s: Wanderschuhe geschnürt und Aussicht genießen! (Fernglas empfohlen!)

Erstes Probesitzen beim "Richtfest" am 03.04.2020 : v.l.n.r. Arthur Leick, Bernd Kiedels und Harald Urfels
Unser Dorf liegt dem Betrachter praktisch "zu Füßen".
Blick in das Alfbachtal. Am Horizont Brandscheid.
Blick Richtung Straße Pronsfeld- Brandscheid und Windpark
Bericht und Fotos  W.R.



16.05.2020 22:31 ( 4442 x gelesen )

Pfarrkirche St. Remigius erstrahlt in neuem Glanz - Innenrenovierung abgeschlossen

 Erster Blick beim Betreten der Kirche St. Remigius (Zum Vergrößern auf das Bild klicken!)

Am heutigen Samstag (16.Mai 2020) legte das Team um den Stellvertretenden Verwaltungsratsvorsitzenden der Pfarrgemeinde Winfried Götz aus Watzerath letzte Hand an, um alles für den ersten Gottesdienst nach der rund 4monatigen Renovierungsphase vorzubereiten. Während der gesamten Renovierungszeit engagierte er sich in Zusammenarbeit mit Pfarrer Kohr mit Rat und Tat für einen reibungslosen Ablauf des Projektes. Unterstützt wurde er durch etliche freiwillige Helferinnen und Helfer, die u.a.  das Kirchenmobiliar aus- und einräumten, den Kirchenraum reinigten und wieder alles herrichteten. Vor allem die beiden Küsterinnen Frau Rita Dewald und Frau Anneliese Götz waren von Anfang an unermüdlich im Einsatz und halfen überall tatkräftig mit. Allen, die ehrenamtlich bei den Arbeiten geholfen haben, aber auch den mit der Durchführung der Arbeiten beauftragten Firmen gilt ein herzlicher Dank dafür, dass die Innenrenovierung unserer Pfarrkirche, die auch eine Sanierung des Verputzes und eine Modernisierung der Heizung sowie der Liedanzeige umfassten, einen gelungenen Abschluss gefunden hat.

Wie sich Kirchenrendant Thomas Stadler im Trierischen Volksfreund äußerte, sind die Kosten mit rund 114 000 € veranschlagt.Das Bistum Trier gewährt einen Zuschuss von 48 000 €. Der Restbetrag in Höhe von 66 000 € muss durch Spenden und Darlehen von der Kirchengemeinde finanziert werden.

Schade, dass wegen der Corona-Epidemie kein Gottesdienst im „großen Rahmen“ anlässlich des Renovierungsabschlusses gefeiert werden kann.

Aber: Die Pfarrkirche ist ab sofort wieder geöffnet, und  sie kann wieder besucht werden!  

(Fotos am 16.Mai 2020  W.R.)

Die Gerüste sind abgebaut, und die Maler sind bis auf kleinere Restarbeiten fertig. Somit kann man schon einen ersten Eindruck vom neugestalteten Innenraum unserer Pfarrkirche gewinnen. (Stand 04.04.2020, Foto W.R.) (Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
Nachdem die Maler ihre Anstricharbeiten weitgehend abgeschlossen haben, ist zur Zeit (Stand 16.März 2020) die Kirchenrestauratorin Frau M. Mrziglod-Leiss dabei, zusammen mit ihren Mitarbeitern die Ausmalung der Kirche vorzunehmen. Dabei werden die Bogen des sogenannten Gevierts (Raum unter der Kuppel) mit mäanderförmigen Ornamenten versehen. Es ist schon jetzt festzustellen, dass der Kirchenraum nach der endgültigen Fertigstellung ein eindrucksvolles Bild ergeben wird.(Fotos: W.R.)

Die Renovierungsarbeiten machen Fortschritte. In der zweiten Woche wurden der schadhafte Putz an verschiedenen Stellen im Innenraum abgeschlagen, wobei im älteren Teil der Kirche, dem im Jahr 1889 errichteten Langschiff (ehemalige Antoniuskapelle), die Putzschäden am stärksten sind. Aber auch im Mauerwerk des Altar- und des Chorraumes (erbaut 1920/21) wurden Schäden festgestellt, die in diesen Tagen durch Auftragen von einer neuen Putzschicht beseitigt werden.

Auch die zukünftige Farbgestaltung  nimmt Formen an. Die Kirchenrestauratorin Frau M. Mrziglod-Leiss hat einen Gestaltungsentwurf erarbeitet, wobei vor allem warme Farbtöne und Mäander-Ornamente an den Rundbogen ein harmonisches Bild ergeben werden. Frau Mrziglod – Leiss hat  im Übrigen bei der letzten Innengestaltung der Kirche 1992 an der Ausmalung  mitgewirkt. Auch Altäre, Kanzel und Kommunionbank wurden seinerzeit von dieser Firma restauriert. (Fotos:W.R.)

So sah unsere Pfarrkirche am Sonntag, dem 5.Januar, noch aus, und die Hl. Dreikönige hatten nur wenige Stunden für einen kurzen Besuch. Denn noch am gleichen Tag wurden bereits die Krippe abgebaut und der Weihnachtsschmuck entfernt. Einen Tag später, am Montag, dem 6.Februar, bereiteten ehrenamtliche Helfer den Kirchenraum für die Innenrenovierungsarbeiten vor. Bänke wurden teilweise in ein Lager abtransportiert, teilweise im Altarraum gestapelt. Die Kreuzwegstationen und weiteres Inventar mussten abgehängt , Altäre und Orgel mit Kunststofffolien abgedeckt werden. Die mit den Arbeiten beauftragte Firma Peters aus Pronsfeld, deckte den Boden ab und begann mit den Aufbauarbeiten für das Gerüst, das nach wenigen Tagen stand. Die Innenrenovierung umfasst Reparaturarbeiten am Verputz und  einen vollständigen Neuanstrich, wobei die Farbgestaltung noch nicht feststeht. Einen Farbgestaltungsvorschlag führt die Firma Mrziglod im Auftrag des Bistums durch.Diese Firma hat in unserer Pfarrkirche die Altäre und die Kommunionbank restauriert und auch die farbliche Ausmalung des bisherigen aus dem Jahr 1992 stammenden Anstriches durchgeführt.Die Kosten für die jetzige Renovierung sollen ca. 62 000 Euro betragen.(Fotos:W.R.)

Impressionen der Kirchenrenovierung 1. Woche (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!)

Hinweis : Unsere Homepage enthält unter dem Button "Geschichte und Geschichten" einen Bericht über die Baugeschichte unserer Pfarrkirche. Im Moment umfasst er die Zeit von der Grundsteinlegung 1921 bis zum Jahr 1957. Der Beitrag wird überarbeitet und nach und nach bis zur heutigen Zeit erweitert . Zum Bericht : Hier klicken

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13.05.2020 18:37 ( 636 x gelesen )

Aktion "Saubere Landschaft" in Corona-Zeiten

Wegen der Corona-Epidemie konnte in diesem Jahr die Aktion „Saubere Landschaft“ nicht wie bisher immer als „Gemeinschaftswerk“ durchgeführt werden. Daher hatte Ortsbürgermeister Harald Urfels dazu aufgerufen, sich als Einzelpersonen oder in Kleingruppen für eine saubere Umwelt einzusetzen. Diesem Aufruf folgten erfreulicherweise recht viele Bürgerinnen und Bürger und sammelten Unrat an Straßen und Plätzen und rückten  in verschiedenen gemeindlichen Anlagen  auch wucherndem Unkraut zu Leibe. Auch die Jugendfeuerwehr machte fleißig und vorbildlich mit und schickte einige Bilder, die hier veröffentlicht werden. Allen Helferinnen und Helfern sei  namens der Ortsgemeinde herzlich für ihren Einsatz gedankt.



07.05.2020 21:24 ( 766 x gelesen )

Am 8.Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg

Vor 75 Jahren endete mit der Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 der 2. Weltkrieg. Dieser Tag bedeutete das Ende des „tausendjährigen“ Nazi-Reiches, das in einem Meer aus Blut und Tränen versank, aber auch Befreiung von der Nazi-Diktatur.  Als die Waffen endlich schwiegen,  waren mehr als 60 Millionen Menschen tot. Gefallen an der Front, ermordet in Konzentrationslagern, verbrannt in Bombennächten, gestorben an Hunger, Kälte und Gewalt bei Flucht und Vertreibung.

Dieses Datum lässt uns innehalten und mahnt uns zum Frieden – aber auch zum Eintreten für Frieden und gegen Gewalt. Auch heute gilt, was Bundespräsident Richard von Weizsäcker (1920 -2015)  am 8.Mai 1985 sagte:

Der 8. Mai ist für uns vor allem ein Tag der Erinnerung an das, was Menschen erleiden mussten. Er ist zugleich ein Tag des Nachdenkens über den Gang unserer Geschichte. Je ehrlicher wir ihn begehen, desto freier sind wir, uns seinen Folgen verantwortlich zu stellen. Der 8. Mai ist für uns Deutsche kein Tag zum Feiern. Die Menschen, die ihn bewusst erlebt haben, denken an ganz persönliche und damit ganz unterschiedliche Erfahrungen zurück. Der eine kehrte heim, der andere wurde heimatlos. Dieser wurde befreit, für jenen begann die Gefangenschaft. Viele waren einfach nur dafür dankbar, dass Bombennächte und Angst vorüber und sie mit dem Leben davongekommen waren. Andere empfanden Schmerz über die vollständige Niederlage des eigenen Vaterlandes. Verbittert standen Deutsche vor zerrissenen Illusionen, dankbar waren andere Deutsche für den geschenkten neuen Anfang. Die Bitte an die jungen Menschen lautet: Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Hass gegen andere Menschen, gegen Russen oder Amerikaner, gegen Juden oder Türken, gegen Ausländer oder Konservative, gegen Schwarz oder Weiß. Lernen Sie miteinander zu leben, nicht gegeneinander."

Auch für unser Dorf brachte der furchtbare sinnlose Krieg gewaltige, bisher noch nie dagewesene  Veränderungen mit sich. Ein Bildbericht versucht, einige Aspekte der ersten Nachkriegsjahre zu beleuchten. Bitte auf das Bild der Ruine unserer Alten Kirche klicken!



26.04.2020 19:07 ( 931 x gelesen )

Dieses 80 Jahre alte historische Foto vom April 1940  zeigt deutsche Soldaten, die vom Distrikt „Honigsheck“ („Hunnischhäk“) aus auf  unser Dorf  und über das Prümtal  Richtung Masthorn schauen. Zu erkennen ist u.a. die „Alte Kirche“ mit Chorraum und dem damals noch intakten Turm. Bei den Soldaten handelt es  sich um Angehörige von Wehrmachtseinheiten, die in Pronsfeld  einquartiert waren, und ein Erinnerungsfoto machten, auf dessen Rückseite der oben zu sehende Vermerk geschrieben wurde.. (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)  Welches Schicksal mögen diese Männer erlitten haben?

Geschichtlicher Hintergrund: Nach dem Überfall auf Polen am 1.Sept. 1939 erklärten Frankreich und Großbritannien Deutschland den Krieg. An der Westfront blieb es jedoch ruhig, es kam zu keinen nennenswerten Kampfhandlungen, allerdings wurden entlang der Westgrenze ab September 1939 große Truppenverbände zusammengezogen. Auch in Pronsfeld waren im ehemaligen Westwalllager sowie in zahlreichen Privathäusern viele Soldaten einquartiert. Die Einheiten hielten Geländeübungen in der gesamten Umgebung ab, die letztlich einem Angriff Richtung Westen dienten. Nach über einem halben Jahr „Sitzkrieg“ oder „Drôle de guerre“ , wie die Franzosen sagten, begann am 10. Mai 1940 der Angriff unter Missachtung der Neutralität von Luxemburg, Belgien und den Niederlanden. Der sog. „Westfeldzug“ endete mit der Kapitulation Frankreichs am 25. Juni 1940.



19.04.2020 22:33 ( 1511 x gelesen )

Das "Aus" für einen See mit "bewegter" Vergangenheit ?

Ein völlig fremdes Bild bietet sich zur Zeit dem Spaziergänger oder Wanderer, der auf dem Weg unter dem alten Bierbachviadukt hindurch Richtung  Hochberg marschiert .Der See des Eifelzoos, an dessen Ufer der Weg vorbeiführt, ist verschwunden. Statt der Wasserfläche  breitet sich vor dem Auge des Betrachters schon ein paar Wochen eine schlammige Fläche mit einigen entwurzelten Bäumen aus, wie die Bilder von Samstag, dem 18.04.2020,(W.R.)  zeigen.

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken !

Bereits 3 Wochen vorher hatte man begonnen, den Damm des Bierbachsees mit einem Bagger zu öffnen, um das Wasser kontrolliert in die Bier ablaufen zu lassen. Wie aus der Presse zu entnehmen, erfolgt diese Maßnahme durch den Zoobetreiber im Rahmen einer geplanten Neuausrichtung und Umstrukturierung des Eifelzoos.

Die Fotos wurden am 28.03.2020 von Monika Winkelmann aufgenommen.
Fotos vom 30.03.2020 (links) und vom 04.04.2020 (rechts) :W.R.
Das Ablassen des Wassers dürfte das Ende des Bierbachsees in dieser Form bedeuten, dessen Ursprünge schon über 100 Jahre zurückliegen und dessen Geschichte auch tragische Begebenheiten enthält.



14.04.2020 21:02 ( 1245 x gelesen )

Frühlingsimpressionen 2020 (Fotos:W.R.)



03.04.2020 21:59 ( 1504 x gelesen )

Radwegebrücke wird neu gebaut

1. Juni 2018 : Die Wassermassen des katastrophalen Unwetters haben  die ehemalige Eisenbahnbrücke, über die der Radweg Richtung Waxweiler führte, weggerissen. Noch im gleichen Jahr wurde ein Behelfsübergang aus großen Betonrohren geschaffen, so dass der Radweg nach relativ kurzer Zeit wieder befahren werden konnte.Nunmehr haben am Montag, dem 30. März, die Bauarbeiten durch die Fa. Köppen für einen neuen "Brückenschlag" begonnen. Da die Brücke genau an der Gemarkungsgrenze zwischen den Ortsgemeinden Pronsfeld und Lünebach liegt und damit auch an der Grenze der Verbandsgemeinden Prüm und Arzfeld, wird das Bauvorhaben in Gemeinschaftsarbeit zwischen LBM und den beteiligten Verbandsgemeinden verwirklicht. Zur Zeit werden die Widerlager gegründet und errichtet. Auf diese wird dann eine Aluminiumbrückenkonstruktion gelegt, über die schon bald wieder die Radfahrer  bequem und sicher von Ufer zu Ufer gelangen. Die bisherige "Behelfsumfahrung" bleibt bis zum Ende der Bauarbeiten bestehen, so dass einer Radtour durch das Prümtal nichts im Wege steht.(Fotos: W.R.)



03.03.2020 20:46 ( 2253 x gelesen )

Die "Burgfeuer" brannten wieder

In Pronsfeld wird am ersten Fastensonntag nach alter Tradition an drei Plätzen - im Oberdorf, Mitteldorf und  Unterdorf -auch „Holland“ genannt – die „Burg“ gebrannt. An diesem Tag soll wie in vielen anderen Orten der Eifel auch, der Winter vertrieben werden. Dieser hatte in diesem Jahr vor allem mit reichlich Regen aufgewartet, und die  Burgkinder und ihre Helfer hatten auch am Burgsonntag mit  schlechtem Wetter zu kämpfen, so dass die Burgplätze teilweise völlig verschlammt waren. Im Oberdorf  hatte man Pech und Glück zugleich, als der sehr große und schwere Burgbaum, der mit Hilfe von zwei Schleppern aufgerichtet  wurde, nach Erreichen der Senkrechten von einer  Windböe erfasst wurde und umstürzte, zum Glück, ohne Schaden anzurichten. So wurde der Burgbaum wohl oder übel am Boden liegend abgebrannt. Bei den anderen lief alles glatt und die „Burgen“ brannten „vorschriftsmäßig“ ab. Die Fotos wurden bei den „Oberdorfern“ und „Holländern“ gemacht. (W.R.)  Beim sich anschließenden „Kuchenessen“ schmeckten die Nuutzen, Waffeln, Eierkuchen usw. nach einem solch erlebnisreichen Tag natürlich besonders gut. Frau Martina Lehnertz reichte freundlicherweise noch einige Fotos vom Burgbrennen im Mitteldorf nach, die den Fotobericht über das Pronsfelder Burgbrennen nunmehr komplettieren.

Impressionen vom "Burgbrennen" 



29.02.2020 18:35 ( 1999 x gelesen )

Vor 30 Jahren tobte Orkan "Wiebke"

1990 fegten nacheinander eine Reihe von Stürmen über Westeuropa und auch unsere Heimat hinweg, wobei "Vivian" und "Wiebke"  wohl zu den stärksten gehörten. Durch den Orkan "Wiebke", der in der Nacht vom 28.Februar auf den 1. März 1990 unser Gebiet durchzog, entstanden bei uns gewaltige Schäden in den Wäldern. In dem  zwischen den Orten Euscheid, Üttfeld,Masthorn und Hallert gelegenen 400 ha großen Hofswald,  an dem auch die Gemeinde Pronsfeld Anteil hat, riss der Sturm gewaltige Schneisen in den Fichtenbestand. Die Bäume wurden teils entwurzelt, teils brachen sie mitten im Stamm ab. Auch im Gemeindewald Pronsfeld waren große Schäden zu verzeichnen. (Heute gehört dieses Gelände zum Werksbereich der Arla.) Die Schäden waren so groß, dass sogar eine Firma aus Österreich beim Aufarbeiten zum Einsatz kam.(Diese Firma nutzte die ehemalige Bahnmeisterei Pronsfeld als Bürogebäude.)  Teilweise wurde das anfallende Holz zum Bahnhof Pronsfeld gebracht, wo es mit der Eisenbahn, die damals durch die Holztransporte einen kleinen Aufschwung erlebte, abgefahren wurde. (1994 wurde der Güterverkehr ab Pronsfeld endgültig eingestellt, der Personenverkehr war bereits 1972 beendet worden) ( Zum Vergrößern der Fotos auf die Bilder klicken ;Fotos außer Bahnfoto: W.R.)
Sturmschäden durch "Wiebke" im Hofswald zwischen Euscheid und Üttfeld
Auch im Gemeindewald Pronsfeld mussten Sturmschäden beseitigt werden. Zum Einsatz kam auch Gemeindearbeiter Peter Hartlieb mit seinem Cormick.
Daniel Maas  und Robert Joebges aus Schlossheck halfen damals bei der Aufarbeitung mit.
Auf der Bahnrampe wurde das Holz gelagert, um mit Güterzügen abtransportiert zu werden.



26.02.2020 16:40 ( 2101 x gelesen )

Wetter 2010 : Erinnerungen

Nach einem kalten Januar und Februar 2010 mit vielen Schneetagen setzte Ende Februar plötzlich Tauwetter ein, das mit einem heftigen Sturm einherging. Der Sturm mit Namen „Xynthia“ wütete vor allem in Westeuropa, wo allein über 50 Todesopfer zu beklagen waren. In Deutschland wurden mindestens 4 Menschen von umstürzenden Bäumen erschlagen. Bei uns wurden einige mächtige Douglasien auf dem Friedhof entwurzelt. Auch in den Wäldern um Pronsfeld  kam es zu zahlreichen  Sturmschäden durch Windwurf. Nach diesem Intermezzo kam Anfang März der Winter mit Schnee zurück, der auf den Höhen sogar zu starken Schneeverwehungen führte.. Erst Mitte März hielt der Frühling ebenso rasch wie nachhaltig Einzug.Der April wurde sogar zu einem regelrechten „Wonnemonat“ mit vielen Sonnenstunden. (Impressionen des Wetters vor genau 10Jahren. Fotos W.R.)Zum Vergrößern auf die Bilder klicken, weiter mit Pfeiltasten!)



21.02.2020 22:09 ( 2311 x gelesen )

"Hier kommt ein kleiner König"

Traditionsgemäß waren am „Fetten Donnerstag“ die Kinder unterwegs, um in bunten phantasievollen Kostümen von Haus zu Haus zu ziehen, ihr Heischelied zu singen und Süßigkeiten zu sammeln. Leider ist festzustellen, dass die Zahl der Kinder, die „singen gehen“, in den letzten Jahren immer mehr abgenommen hat. Erfreulich ist es daher, dass auch in diesem Jahr wieder Mütter und Väter – ebenfalls kostümiert –  ihre kleineren Kindern begleiteten und mit ihnen zusammen den schönen, alten Brauch ausübten.

Impressionen vom "Fetten Donnerstag" im Lehweg



15.02.2020 17:58 ( 2260 x gelesen )

Aus der Geschichte unserer Pfarrkirche 1945 bis 1957

Im 2.Weltkrieg wurde unser Dorf - vor allem in der Zeit von September 1944 bis Ende Februar 1945 - durch Kriegseinwirkungen stark in Mitleidenschaft gezogen. Fast alle  Bewohner hatten beim Heranrücken der alliierten Truppen Mitte September 1944 das Dorf verlassen müssen und konnten erst rund ein halbes Jahr später heimkehren. (Pronsfeld wurde am 28.Febr.1945 von amerikanischen Truppen eingenommen.)   Rund 75% der Häuser wiesen nach Ende der Kampfhandlungen starke Schäden auf bzw. waren völlig zerstört. Auch die Pfarrkirche war in einem desolaten Zustand. Das Dach war durch Geschosse durchlöchert und der Regen drang in das Innere, die Verglasung der Fenster war teilweise zerbrochen. Der Hauptaltar mit seinen Gemälden war durch Feuer stark beschädigt, und die Einrichtungsgegenstände wie Bänke, Altäre und Kanzel wiesen Splitterschäden auf, ebenso die Holzkonstruktion der Überdachung des Kircheneinganges. Die Außenmauern waren übersät mit Einschusslöchern von Infanterie- und Artilleriegeschossen. Weil die Kirche nicht mehr zum Gottesdienst genutzt werden konnte, feierte Pastor Loris (von 1941 -1949 Pfarrer in Pronsfeld)  die Ostermesse am 1. April 1945 in der alten Kirche. Auch die Erstkommunion 1946 musste lt. Aussage von damaligen Kommunionkindern noch in der alten Kirche gefeiert werden.

Nur durch den selbstlosen Einsatz von freiwilligen Helfern konnten in der Notzeit nach dem Krieg die  notwendigsten Arbeiten an der Pfarrkirche durchgeführt werden, die in erster Linie zunächst dem Schutz vor Witterungseinflüssen dienten .Es musste verhindert werden, dass  Regen und Schnee weiterhin in das Mauerwerk und das Innere gelangen konnten. Die Gemeinschaftsleistung der Pfarrangehörigen verdient auch deshalb besondere Anerkennung, weil sich damals  alle selbst  in einer großen Notlage befanden: in den meisten Familien gab es Gefallene und Vermisste zu beklagen, viele Männer befanden sich noch in Kriegsgefangenschaft. Auch die eigenen Häuser und Wohnungen mussten wieder aufgebaut bzw. bewohnbar gemacht werden, Felder und Gärten mussten bestellt werden, das Vieh versorgt werden usw. Hinzu kam die Tatsache, dass es überall an Bau- und Reparaturmaterial mangelte. Dieses wurde zunächst notgedrungen aus Trümmern und auch den Hinterlassenschaften des Krieges (Baracken, Bunker, ehemalige Lagerstätten für Pioniermaterial und Stellungsbau usw.) „gewonnen“. So diente auch der sogenannte „Pi -Park“ (Pionierpark) am Bahnhof den Pronsfeldern als Quelle für Baumaterialien, wie Toni Redagne (ehemals Lehrer in Pronsfeld) berichtet.

Schließlich war die Kirche Mitte 1946 so weit hergerichtet, dass wieder Gottesdienste gefeiert werden konnten. Der Holzaufbau des alten Hochaltars mit den Gemälden wurde wegen der starken Beschädigungen durch den bisherigen linken Seitenaltar ersetzt. Sogar die Orgel ertönte wieder.

Wie Dechant Bender in seiner Broschüre über die Pronsfelder Orgel berichtet, erklang die 1936 angeschaffte und durch Kriegseinwirkungen beschädigte und unbespielbar gewordenen Orgel erstmals wieder am 17.Juli 1946 beim Brautamt der Eheleute Grete und Adolf vom Steeg. Der aus Pronsfeld stammende Pastor Adam Faber – ein Onkel der Braut - hatte diese Orgel, die er 1936 seiner Heimatpfarrei gestiftet hatte, als Überraschungsgeschenk für die Brautleute instand setzen lassen.

Anfang der 1950er Jahre wurde unter Pfarrer Dr. Nikolaus Kyll (Pfarrer in Pronsfeld von 1949 -1957) eine umfassende Renovierung des Innenraumes der Pfarrkirche durchgeführt. Die Neugestaltung wird durch einen Vergleich eines Bildes aus den 1930er Jahren und einer Ansichtskarte aus dem Jahr 1954 deutlich.

Das Innere der Kirche in den 1930er Jahren.
Der Kirchenraum nach der Renovierung 1954

Der neue Anstrich in Weiß und zarten  terrakottafarbenen  Pastelltönen betonte die Kuppel sowie die Bögen, die die einzelnen Kirchenschiffe und den Chorraum begrenzen.

Wie erläutert war der ehemalige Hochaltar bereits vor der Generalsanierung abgebaut und durch den linken Seitenaltar ersetzt worden. Der rechte Seitenaltar (Josefsaltar) wurde an die Stirnseite des rechten Seitenschiffes platziert, im linken Seitenschiff befand sich der Marienaltar. Die Kanzel wurde in der rechten chorseitig gelegenen Rundung aufgebaut. Auch einige Heiligenfiguren mussten „umziehen“ und erhielten neue Plätze.

Die Anordnung der Bänke, die auf einem niedrigen Holzpodest standen, entsprach der damals üblichen Sitzordnung: rechts vom Gang  saßen die Männer („Männerseite“) , links die Frauen („Frauenseite“). Vor den Bänken für die Erwachsenen standen Bänke in aufsteigender Größe für die Kinder. Natürlich galt auch hier: links die Mädchenseite, rechts die Jungenseite. Ganz vorne saßen die „Kleinen“, die „Größeren“ besetzten je nach Alter bzw. Schuljahr die folgenden Reihen.  

Beim Betreten der Kirche fiel der Blick vor allem auf das Fresco an der linken chorseitig gelegenen Rundung, das die Gesetzgebung am Berg Sinai darstellte. Der Künstler Paul Magar  (1909 – 2000) aus Godesberg hatte dieses Gemälde 1954 als Referenzwerk geschaffen, das dann auch weitere Aufträge für großflächige Kirchenausmalungen anderenorts nach sich zog.

Dieses farbenprächtige moderne Bild war jedoch Anlass für stark emotional geführte Diskussionen unter den Pfarrangehörigen. Von strikter Ablehnung bis zur begeisterten Zustimmung reichte die Bandbreite. Der Verfasser dieser Zeilen kann sich (Alter damals 10 Jahre) noch gut daran erinnern. Heute ist das Bild zwar noch vorhanden, aber leider überlagert von mehreren Anstrichschichten. (Ob es jemals nochmals freigelegt wird?).

Auch 1954 sind noch Kriegsschäden an der Kirche zu erkennen.
Dieses Foto entstand Anfang der 1950er Jahre. Noch vom Krieg stammende Schäden  sind am Putz und an der Dachbedeckung  deutlich zu erkennen.



14.01.2020 12:22 ( 3386 x gelesen )

"Tratsch im Treppenhaus"

Die Aufführung des Schwankes „Tratsch im Treppenhaus“ durch die Theatergruppe des Sportvereins am 4. und 11. Januar in der Turnhalle Pronsfeld war ein riesiger Erfolg. Die vielen Zuschauer – die Halle war an beiden Abenden bis auf den letzten Platz besetzt – waren begeistert von den schauspielerischen Leistungen der Akteure und spendeten reichlich Szenenapplaus und einen lang anhaltenden fulminanten Schlussapplaus. Die  glänzend aufgelegten Darstellerinnen und Darsteller verkörperten ihre Rollen mit Bravour und bescherten allen Besuchern vergnügliche Theaterstunden. In der Komödie von Jens Exler („Tratsch im Treppenhaus“ war ein Paradestück des Ohnsorg-Theaters Hamburg) wird nach allerhand Intrigen und Getratsche zwischen den einzelnen Mietsparteien und dem Hausbesitzer letzlich nach turbulenten Szenen der Hausfrieden wieder hergestellt.  (Zur Vergrößerung auf das Bild klicken)

Sollten keine Fotos über die Akteure und die Aufführung zu sehen sein, bitte auf "Mehr Infos" klicken!



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