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15.12.2018 19:38 ( 218 x gelesen )

Musikalisches "An:denken" mit dem Jugendchor Pronsfeld

Eindrucksvoll gestalteten die jungen Damen und Herren des Jugendchores das diesjährige musikalische An:denken am ersten Adventssonntag (2.Dezember) in der Pfarrkirche Pronsfeld. Mit unterschiedlichen Stilmitteln   (Musik, Lichteffekte, Bilder, Texte) und aus verschiedenen Perspektiven schauend widmeten sich die 20 Chormitglieder dem Thema „Augen auf !“,wobei die Verantwortung des Menschen für das Miteinander und den Umgang mit der Natur den Schwerpunkt der Betrachtungen darstellten. Naturgemäß bildete der Gesang des Chores unter Leitung von Petra Urbanus den Kern der Darbietungen. Es kamen u.a.Songs von Herbert Grönemeyer , Silbermond, Sportfreunde Stiller,Nickelback und anderen Gruppen zu Gehör. Unterstützung erfuhren die Sängerinnen und Sänger von Daniel Christen am Schlagzeug. Jugendpastoralreferent Jörg Koch stand bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit Rat und Tat zur Seite. Am Ende des „An:denkens“ dankten die zahlreichen Zuhörer den engagierten Akteuren mit einem lang anhaltenden,  herzlichen Applaus und ermunterten so zu weiteren Taten.(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)



01.12.2018 16:26 ( 781 x gelesen )

Adventsstimmung im Eisenbahnmuseum

Einen Blickfang stellt derzeit in den Abendstunden der Pronsfelder Museumsbahnhof dar. Monika Winkelmann und Tanja Bachels hatten nach der Aktion "Adventsfenster" im letzten Jahr die Idee, alle  12 Fenster des Eisenbahnwaggons mit adventlichen u. weihnachtlichen Motiven zu schmücken und von innen zu beleuchten. Während die beiden Damen die Fensterbilder gestalteten,bastelten und "montierten", sorgten die Gemeindearbeiter Arthur Leick und Bernd Kiedels für die Beleuchtung. Welches Dorf kann schon mit einem "Adventszug " aufwarten ? Für  dieses beispielhafte Engagement  kann man nur sagen: Danke ! (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)



29.11.2018 20:45 ( 560 x gelesen )

Die Opfer der Kriege mahnen zum Frieden

Am vergangenen Sonntag (Totensonntag 25.November) versammelten sich etliche Bürgerinnen und Bürger in der alten Kirche in Pronsfeld, um der Opfer von Krieg und Gewalt in Vergangenheit und Gegenwart zu gedenken. Insgesamt 162 Namen aus der Pfarrei – von Soldaten und Zivilopfern aus den beiden Weltkriegen - sind in die Gedenktafeln aus Sandstein eingemeißelt, die sich um das Bild der „Muttergottes von Stalingrad“  gruppieren.Darüber hinaus wurden aber auch alle anderen Opfer von Krieg, Gewalt und Terror weltweit in die Gebete und Betrachtungen, die  Gemeinderatsmitglied Petra Schweisthal und Pfarrer Jochen Kohr   vortrugen, mit einbezogen.

Nach einem gemeinsamen Gebet intonierte der Musikverein Pronsfeld, der unter Leitung von Holger Bittner die Feier mit einigen Chorälen umrahmte, zum Abschluss das Lied vom guten Kameraden. Die Freiwillige Feuerwehr, die mit einer großen Abordnung anwesend war, stellte die Ehrenwache am Mahnmal.

Die 162 Namen der Kriegsopfer aus unseren Dörfern auf den Gedenktafeln in der alten Kirche erinnern uns an unsägliches Leid, das Kriege hervorrufen. Sie mahnen zu Frieden und Völkerverständigung.Sie dürfen nicht vergessen werden. Zur Liste der Namen : Hier klicken



14.11.2018 17:22 ( 1016 x gelesen )

St. Martinszug in der Pfarrkirche

In diesem Jahr ritt Sankt Martin nicht dem Zug voran, sondern er schritt ihm voran.

Kurz vor Beginn der am Sonntag für 17.30 Uhr angesetzten St. Martinsfeier hatten die Verantwortlichen entschieden, den traditionellen St. Martinszug durch die Straßen des Dorfes  ausfallen zu lassen, da es in Strömen regnete. So  trafen sich alle Teilnehmer Kinder und Erwachsene sowie auch der Musikverein in der Pfarrkirche St. Remigius, um der Feier, die von Pfarrgemeinde, KiTa und Grundschule gemeinsam gestaltet wurde, beizuwohnen. Mit Liedern, Gebeten und in einem  Spiel erinnerten die Kinder an das Leben des wohltätigen Sankt Martin. Anschließend zogen sie mit ihren bunten Laternen zu den Klängen des Musikvereins und angeführt von St. Martin  mehrmals durch die abgedunkelte Kirche. Der Hl. St. Martin wurde wie bereits seit etlichen Jahren von Frau Anja Lenzen-Munkler aus Masthorn dargestellt.  Nach der traditionellen Verlosung zog man zum Bürgerhaus, wo die Kinder natürlich den „Martinsweck“ erhielten.Für die Verteilung und auch für Getränke sorgte die Freiwillige Feuerwehr. Das zum Martinstag gehörende große Feuer  brannte etwas einsam und trotz Regen lichterloh auf dem Kirmesplatz  und erinnerte so ebenfalls an den St. Martinstag.

Impressionen von dem "etwas anderen" St. Martinstag



10.11.2018 19:31 ( 1060 x gelesen )

Vor 100 Jahren: Ende des 1. Weltkrieges

Am 11. November 1918 wurde in einem Eisenbahn - Salonwagen im Wald bei Compiegne (Nordfrankreich)  der Waffenstillstandsvertrag  von Vertretern des deutschen Reiches sowie von Frankreich und Großbritannien unterzeichnet. Damit  endete der Erste Weltkrieg . Die furchtbare Bilanz : In den vier Kriegsjahren seit 1914 hatten mehr als neun Millionen Soldaten  der verschiedensten Nationen ihr Leben verloren.

Hinzu kamen Millionen Soldaten, die physisch und/oder psychisch versehrt waren. Allein für Deutschland wird ihre Zahl auf 2,7 Millionen Männer geschätzt.

Die Zahl der durch den Krieg ums Leben gekommenen Zivilisten ist unklar. In jedem Fall muss von mehreren Millionen ausgegangen werden. Allein für Deutschland wird geschätzt, dass 700.000 Menschen im Krieg verhungert sind.

In den Wochen und Monaten vor dem Ende des Krieges hatte sich immer mehr abgezeichnet, dass die Lage an den Fronten für das Deutsche Reich und seine Verbündeten aussichtslos war. Als die Marineleitung Ende Oktober nochmals mit den Kriegssschiffen  zu einem „ehrenvollen“ letzten Gefecht auslaufen wollte, verweigerten die Matrosen wegen der Sinnlosigkeit des Vorhabens den Gehorsam. Dieser Matrosenaufstand entwickelte sich letztlich zu einer Revolution, die ganz Deutschland erfasste. Überall bildeten sich „Soldatenräte“. Am 9. November rief Philipp Scheidemann die Republik aus und am 10. November floh Kaiser Wilhelm ins Exil in die Niederlande. Am 11. November wurde der Waffenstillstand unterzeichnet.

Ende des Krieges in unserer Heimat

Wie ein Chronist aus Prüm (Scharbach) berichtet, hatten sich auch im Prümer Land Soldatenräte gebildet, vor allem in den Orten entlang der Bahnstrecken. „Einen recht aktiven Soldatenrat hatte Pronsfeld, er bestand aus Soldaten, die in Pronsfeld zu Hause waren. Sie waren sogar beim Kieler Aufstand mit dabei gewesen. Dieser Rat hatte den Gemeinderat abgesetzt. Er sorgte für die durchziehenden Truppen, aber auch für die ärmeren Einwohner, er hatte eine Feldküche eingerichtet“.

Unmittelbar nach dem Waffenstillstand vom 11.November begann der Rückzug.

Denn eine der Bedingungen des Waffenstillstandes bestand darin, dass die deutschen Truppen innerhalb von 15 Tagen bis zum 26.11. 1918 alle besetzten Gebiete Frankreichs und Belgiens sowie Luxemburg und Elsaß- Lothringen zu räumen hatten. Bis zum 13. 12. 1918 sollte das linksrheinische Gebiet des Reiches sowie rechtsrheinisch gelegene Brückenköpfe bei Mainz , Koblenz und Köln ebenfalls geräumt sein. Diese Gebiete sollten durch französische Truppen besetzt werden.

Wie bei Kriegsbeginn wurden nun bei Kriegsende vor allem auch die Eisenbahn als Transportmittel benutzt – so war natürlich auch die Strecke St. Vith – Bleialf – Pronsfeld- Gerolstein voll belegt. Hinzu kamen regelrechte „Heerzüge“, die mit allen möglichen Fahrzeugen únd Fuhrwerken durch die Orte des Prümer Landes Richtung Osten zum Rhein zogen. Der Chronist beschreibt anschaulich das teils herrschende Chaos. Während die  „Fronttruppen“ geordnet in ganzen Uniformen z.T. mit Musik  durch die Orte gezogen seien (er erwähnt z.B. Prüm und Heckhuscheid),seien  die Truppen der „Etappe“ undiszipliniert gewesen und durch große Unordnung und Unfreundlichkeit aufgefallen. Überall blieben in den Ortschaften auch Waffen, Ausrüstungsgegenstände, ja sogar Munition zurück, die von den Soldaten einfach stehen gelassen wurden. Bereits Ende November ( 28.November) hatten die letzten deutschen Soldaten das Prümer Land verlassen und sofort rückten französische Besatzungssoldaten nach, um dann bereits am 4. Dezember von amerikanischen Truppen abgelöst zu werden. Im Juni 1919 wechselten diese wiederum mit den Franzosen.

Die heimkehrenden Soldaten wurden überall in ihren Heimatorten als Helden gefeiert, und auch in Pronsfeld wurden die Heimkehrer 1919 mit einem besonderen Empfang und einer Feier begrüßt. 2 Fotografien  „berichten“ von diesem Ereignis, das im Haus  Georg Heinz (heute Haus Simon ,St. Remigiusstraße 8)  stattfand. Auf dem Schild über der Eingangstür ist zu lesen: „Seid herzlich uns Willkommen, heimkehrende Krieger“.   (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Vor dem Haus der Eheleute Georg und Anna Heinz geb. Gilles ( rechts mit weißer Schürze) stellen sich die heimgekehrten Soldaten aus Pronsfeld und ihre Angehörigen und Freunde dem Fotografen Johann Krämer. Zu erkennen sind u.a. Angehörige der Familien Waxweiler, Keils, Bischof.
Die Heimkehrer stehen bei dieser Aufnahme im Hintergrund. Der Fotograf  widmet das Bild den Frauen, die an der "Heimatfront" während des Krieges für das Wohl ihrer Familien sorgten und ebenfalls schwer unter den Kriegslasten zu leiden hatten. Der Mann rechts im Bild ist der damalige Pronsfelder Tierarzt Dr. Coumont, der das Nachbarhaus erbaut hatte und auch dort wohnte.(heute St. Remigiusstraße 6)

In der Pfarrgemeinde Pronsfeld waren am Ende des Krieges insgesamt 45 Gefallene zu beklagen . (Pronsfeld 14, Pittenbach 10, Watzerath 13, Orlenbach 1, Schloßheck 3, Matzerath 4) 

Totenzettel des jungen Soldaten Nikolaus Stitz.

LIste mit den Namen der im 1. Weltkrieg Gefallenen : Hier klicken 

Hinweis: Weitere Bildberichte zum Ersten Weltkrieg in Pronsfeld : Hier klicken



01.11.2018 19:00 ( 1327 x gelesen )

Erfolgreiches Benefizkonzert

Es ist zwar schon einige Zeit her, aber das Benefizkonzert, das der Jugendchor Pronsfeld am 28.August 2018 in Watzerath veranstaltete, bedarf unbedingt auch einer Veröffentlichung auf unserer Homepage, da es in zweierlei Hinsicht ein besonderes Ereignis war. Einmal verdienen die musikalischen Leistungen des Chores unter Leitung der Dirigentin Petra Urbanus und der Band „ACOUSTIC ACTIVITY“ hohe Anerkennung und dann ist auch das hervorragende Spendenergebnis des Benefizkonzertes zu erwähnen, das unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Aloysius Söhngen stattfand. Über 5000 Euro konnten der Lebenshilfe Prüm und der DGM (Deutsche Gesellschaft für Muskelkrankheiten) übergeben werden. Da ein Chormitglied unter einer seltenen Muskelerkrankung leidet, hat es sich der Chor zur Aufgabe gemacht, diese Gesellschaft zu unterstützen. Wer noch spenden möchte kann dies noch gerne tun und einen Betrag auf folgendes Konto überweisen:

Kath. KG Pronsfeld IBAN : DE12 5866 1901 0002 1109 16. Kennwort Benefizkonzert „Für dich“. Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.

Die jungen Damen und Herren des Chores bedanken sich bei allen Spendern und Sponsoren, die die Veranstaltung zu einem solch großen Erfolg machten. (Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!)

Ankündigung: Am 2. Dezember veranstaltet der Jugendchor um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Remigius anlässlich der beginnenden Adventszeit ein "Musikalisches Andenken"



28.10.2018 15:24 ( 1445 x gelesen )

Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Pronsfeld

Unter realistischen Bedingungen führten am Samstag, dem 20.Oktober, die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Pronsfeld ihre Jahresabschlussübung durch. Um 16.00 Uhr heulten die Sirenen im Ort und alarmierten die Wehrleute, die dann mit ihren Fahrzeugen zum angenommenen Brandobjekt,  dem Betriebsgebäude der Firma FGK in der Lünebacher Straße , ausrückten. Hier galt es, den Brand zu bekämpfen und eine eingeschlossene Person zu bergen. Beim Einsatz mit schwerem Atemschutzgerät wegen der starken Rauchentwicklung geriet auch einer der Feuerwehrmänner in eine Notlage und musste durch seine Kameraden  gerettet werden.  Etliche Zuschauerinnen und Zuschauer, darunter auch Familienangehörige der Akteure mit ihren Kindern, verfolgten interessiert das Geschehen und konnten feststellen, dass die Pronsfelder Feuerwehrleute ihr „Handwerk“ beherrschen und für einen eventuellen „ernsten“ Einsatz gut gerüstet sind.  

Die in der Bildergalerie gezeigten Bilder von der Abschlussübung stellte freundlicherweise Josef Schweisthal (FFW Pronsfeld) zur Verfügung. Sollten die Bilder nicht zu sehen sein, bitte auf "Mehr Infos" klicken!



07.10.2018 20:58 ( 1760 x gelesen )

"Mit den Engeln lasst uns singen"

Unter dem Motto „Mit den Engeln lasst uns singen“  fand am letzten Septembersamstag ein kirchenmusikalisches Konzert in der Pfarrkirche St. Remigius statt, zu dem der Kirchenchor St. Cäcilia Pronsfeld eingeladen hatte. Unter der musikalischen Gesamtleitung  von Petra Urbanus brachten der Kirchenchor Pronsfeld, der Kirchenchor Maria Himmelfahrt Bleialf sowie der Jugendchor Pronsfeld Werke verschiedener Komponisten gekonnt und mit großer Ausdruckskraft zu Gehör. Einige Gesänge wurden von Regionalkantor Christoph Schömig am Klavier begleitet ; besinnliche Texte trug Elvira Ott vor. Das  Konzert wurde mit einem gemeinsamen Lied aller 3 Chöre beendet. Ein herzlicher und lang anhaltender Applaus der Zuhörerinnen und Zuhörer belohnte die Sängerinnen und Sänger für ihre beeindruckende Leistung. Schade nur, dass sich die Besucherzahl in Grenzen hielt: das Konzert der Chöre hätte mehr Besucher verdient.

 Der Kirchenchor St. Cäcilia Pronsfeld (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!)
Der Jugendchor Pronsfeld
Der Kirchenchor Maria Himmelfahrt Bleialf
Die Kirchenchöre Pronsfeld und Bleialf
Die Vorsitzende des Kirchenchores Birgit Christen (rechts) dankte der Leiterin der beteiligten Chöre Petra Urbanus.
Am Ende des Konzertes : zufriedene Gesichter bei den Sängerinnen und Sängern sowie auch bei Petra Urbanus und Regionalkantor Christoph Schömig.



17.08.2018 20:46 ( 2526 x gelesen )

Große Teilnehmerzahl und gute Zeiten beim Volkslauf

Bei sehr guten Bedingungen – die Strecke flach und schnell, dazu ideales Laufwetter – wurde der 31.  Internationale Volks- und Straßenlauf zu einem großen Erfolg. Die Frauen und Männer der LG hatten unter Leitung ihres engagierten Vorsitzenden Albert Thiex wieder einmal - wie schon so oft -  den Ablauf bestens organisiert. Kein Wunder also, dass auch die Laufzeiten entsprechend gut ausfielen. Folgende Gruppierungen gingen an den Start : Bambini (200m, 56 Teilnehmer), Kinder (1km, 62 Teilnehmer), Jugend (5 km, 19 Teilnehmer), „Jedermann-Lauf (5km, 99 Teilnehmer), Walking (5km , 20 Teilnehmer) Hauptlauf „Bitburger-Cup“ (10 km, 191 Teilnehmer) . Start und Ziel der Laufstrecken war an der Reifenhalle des Autohauses Mais-Glandien, während sich Dusch- und Umkleideräume in der Turnhalle an der Grundschule befanden. Hier wurden auch die Sieger aller Läufe geehrt, ebenso die beiden ältesten Teilnehmer des Hauptlaufes, die in der Altersgruppe M 80  starteten: Josef Schmülgen (Tus Schmidt)  und Franz Feller (LTF Marpingen)

Alle Ergebnisse : Hier klicken
Sollten im Anschluss keine Bilder zu sehen sein, bitte auf "Mehr Infos" klicken !



06.08.2018 12:41 ( 3302 x gelesen )

Pater Norbert Tix feierte Diamantenes Priesterjubiläum

Am Sonntag, dem 5. August, feierte Pater Norbert Tix sein 60jähriges Priesterjubiläum. Anlässlich dieses Festes fand um 10.45 Uhr ein Dankesgottesdienste in der Pfarrkirche St. Remigius in Pronsfeld statt, an dem die vielen teilnehmenden ehemaligen Pfarrkinder und zahlreiche Gäste die Kirche bis zum letzten Platz füllten. Als Konzelebranten wirkten mit: der Visitator der österreichisch – deutschen Provinz der Vinzentiner Pater Eugen Schindler aus Österreich (1.von rechts), Pater Georg Witzel vom Vinzenzkolleg Lippstadt (1.von links), Pater Norbert Haasbach aus Niederprüm  (2.von links) und Pfarrer Jochen Kohr aus Bleialf (2. von rechts).(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

 Pater Tix übernahm 2003 die Verwaltung der Pfarreien Pronsfeld und Habscheid und 2 Jahre später auch die Verwaltung der Pfarrei Lünebach. Als Pfarrer gelang es ihm aus diesen drei Pfarreien eine wirkliche Pfarreiengemeinschaft zu formen, bei der die einzelnen Pfarreien harmonisch zusammenarbeiteten.  Als Pastor („Hirte“) gewann er durch  seine unvergleichlich bescheidene, humorvolle, verständnisvolle und mitmenschlichen Art die Herzen seiner ihm anvertrauten „Schäfchen“. Auch mit den Zivilgemeinden sowie allen Vereinen verstand und versteht sich Pater Tix in hervorragender Weise und stets war und ist er immer noch ein gern gesehener Gast bei den Veranstaltungen. Vinzentiner,

Auch nach der Bildung der großen Pfarreiengemeinschaft Bleialf im Jahr 2013, deren Leitung Pfarrer Jochen Kohr übernahm, stellte sich Pater Tix  trotz seines Alters als Subsidiar (d.h. „Unterstützer“) zur Verfügung,  um weiterhin in der Pfarreiengemeinschaft seelsorgerisch tätig zu sein, und so freuen sich die Gläubigen der ehemaligen Pfarrei Pronsfeld immer wieder, wenn ihr beliebter und hochgeschätzter ehemaliger Pfarrer mit ihnen die Hl. Messe feiert und andere priesterliche Dienste ausübt.

Mit ihrer zahlreichen Teilnahme am Gottesdienst, der von einem Gemeinschaftschor aus Kinder- Jugend- und Kirchenchor unter Leitung von Petra Urbanus und festlicher Orgelmusik (Christoph Schömig) feierlich umrahmt wurden, brachten die  Gläubigen gegenüber Pater Tix  ihren Dank für den  unermüdlichen Einsatz in den Pfarreien zum Ausdruck -  verbunden mit dem Wunsch, dass der Herrgott ihm seine Gesundheit erhalte, damit er noch lange seiner segensreichen Tätigkeit nachgehen kann.

Nach der Hl. Messe gratulierten  die Vertreter des Ordens sowie der Pfarrgemeinden und sprachen Dankesworte. Der Pronsfelder Pfarrgemeinderatsvorsitzende M. Riemann überreichte als Jubiläumsgeschenk einen Reisekoffer mit „Fahrkarte“.  

Vor der Pfarrkirche gratulierte der Musikverein Pronsfeld dem Jubilarpriester in Form eines Ständchens und viele Pronsfelder und Gäste beglückwünschten Pater Tix persönlich und sagten ihm auf diese Art : „Danke“.

Bildimpressionen von der Jubiläumsfeier

Erinnerungen

Pater Tix 2006 Pater Tix bei seinem Goldenen Priesterjubiläum 2008 in der Turnhalle Pronsfeld
Erstkommunion 2010 Beim Pfarrfest 2012
Während der Zeit als Pfarrer wurde das komplette Dach der Kirche sowie der Außenanstrich erneuert. (2010) Einweihung des neuen Kindergartengebäudes (2012)
Fronleichnam 2013 Empfang der Echternacher Pilger am Pfingstsonntag 2016
Bei einem Gottesdienst 2016 Pater Tix ist ein Mann mit Humor, der auch in der "Bütt" den Narren seiner Pfarrei Einiges zu sagen hatte. (Fastnacht 2006)
Zum Vergrößern auf die Bilder klicken



18.07.2018 17:45 ( 3298 x gelesen )

"Freie Fahrt " auf den Radwegen

Seit einigen Tagen wurde am Bierbach mit schwerem Gerät daran gearbeitet, die Radwegeverbindung   nach Lünebach und Arzfeld  wieder herzustellen. Wie allseits bekannt wurde beim Unwetter am 1. Juni die über 100 Jahre alte ehemalige Eisenbahnbrücke über den Bierbach, die seit 2002 als Radwegebrücke genutzt wird,  von den Wassermassen weggerissen. Somit klaffte im Radweg genau an der Grenze der Gemeinden Pronsfeld (VG Prüm) und Lünebach (VG Arzfeld) eine große Lücke und  sowohl der Prümtalradweg als auch der Enzradweg in Richtung Neuerburg  waren unterbrochen. Eine Umleitung nach Lünebach über die vielbefahrene B 410 wurde ausgeschildert. Schon unmittelbar nach dem Unwetter bemühten sich die betroffenen Kommunen  in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Mobilität, eine kurzfristige Lösung zu finden, um die Radwege, die sowohl von Einheimischen als auch von Urlaubern und Touristen in großer Zahl frequentiert  werden,  wieder nutzbar zu machen. Am 10. Juli startete die Firma Backes mit den Arbeiten zur Anlage einer Umfahrung.  Nach dem Aufräumen der verwüsteten Anlagen wurden Rohre in das Bachbett verlegt und ein neuer Damm mit einem Fahrweg angelegt, über den die Pronsfelder Seite mit der Lünebacher Seite verbunden wird. Zum Bau wurde das reichlich vorhandene angeschwemmte Geröll mit verwandt. Diese provisorische Umgehung, die in kürzester Zeit hergestellt wurde und seit Donnerstag, dem 19. Juli benutzbar ist,bleibt so lange bestehen, bis eine neue Brücke gebaut ist. Dass die zuständigen Behörden so schnell reagierten und die bauausführende Firma so zügig arbeitete , freut die vielen Radlerinnen und Radler, die diesen Weg gerne mit ihren Drahteseln befahren.Das Bild zeigt den Stand des Projektes "Brückenschlag"  am heutigen Tag (Donnerstag 19.Juli gegen Abend) ) (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!)

1. Juni 2018 : Die Fluten des Bierbaches haben die Brücke weggerissen  Die Situation am 11. Juli
Das Aufräumen beginnt am 10. Juli  ( Foto: 11. Juli) Die ersten Durchlassrohre liegen (14.Juli)
Die "Umfahrungsstrecke" wird angelegt (16.Juli) Situation am 16.Juli
                                                    Die Abdeckung aus Lavasand wird eingebaut. Mittwoch 18. Juli
Donnerstag 19. Juli : Die Umfahrung ist fertig (Blick in Richtung Pronsfeld) Gut gesichert können die Radlerinnen und Radler den Bierbach überqueren.



03.06.2018 20:16 ( 4699 x gelesen )

Das Unwetter bleibt Thema 1 in Pronsfeld

Auch, nachdem die Wassermassen weitgehend verschwunden sind und die Bäche wieder "friedlich" dahinfließen, bestimmt die Unwetterkatastrohe weiterhin die Gespräche der Bevölkerung. Etliche haben sich auch selbst vor Ort ein Bild von den Auswirkungen dieses gewaltigen Hochwassers gemacht. Die vom Unwetter betroffenen Menschen haben zwar den gröbsten Schlamm beseitigt, werden aber noch lange damit beschäftigt sein, ihre Wohnungen  wieder bewohnbar zu machen. Einige Bilder und zwei kurze Handy - Videos vom 1. Juni sowie einige Bilder vom 2.Juni machen zusätzlich zum Hauptbericht ("Land unter in Pronsfeld") nochmals deutlich, mit welcher Wucht die Wassermassen ihr zerstörerisches Werk verrichteten. (Einige Bilder sowie das Video vom Alfbach wurden freundlicherweise von Alfred Richards zur Verfügung gestellt) Ein weiters Viedeo, das am Bierbach aufgenommen wurde, stellte Bernd Kiedels zur Verfügung.

Video 1 (Alfbach) : hier klicken

Video 2 (Bierbach) : hier klicken

Bildimpressionen  (Nachtrag vom 1. und 2.Juni)



01.06.2018 22:53 ( 4933 x gelesen )

Unwetter verursachen große Schäden in Pronsfeld

Diesen 01. Juni 2018 wird man in vielen Orten der Eifel nicht so schnell vergessen, auch nicht in unserer Gemeinde. Verursacht durch enormen Starkregen in der Umgebung und auch in Pronsfeld wurden vor allem der Alfbach und der Bierbach zu reißenden Strömen, die große Zerstörungen und Verwüstungen anrichteten. Besonders die Häuser Habscheider Str. 1 und 3 wurden sehr stark in Mitleidenschaft gezogen,die Wohnungen standen zum Teil mannshoch unter Wasser. Während zwei  Bewohner  sich nach Rettung ihrer Autos noch gerade vor der in wenigen Minuten ansteigenden Flut in Sicherheit bringen konnten, wurden  weitere Personen in den Häusern eingeschlossen. Sie wurden schließlich von der Feuerwehr mit Hilfe einer Drehleiter vom ehemaligen Bahndamm aus evakuiert.

Mit welcher Wucht die Wassermassen alles mit sich rissen, geht aus den Bildimpressionen hervor, die während des heutigen Tages angefertigt wurden. Lob und Dank gebührt den Kameraden der Feuerwehr Pronsfeld sowie den anderen Wehren, die zu Hilfe eilten. Auch den zahlreichen freiwilligen Helfern, die mit anpackten, um Schäden zu beseitigen, gebührt Anerkennung



25.03.2018 19:20 ( 5654 x gelesen )

Jahreskonzert des Musikvereins im Jahr 1976

Das alljährliche Konzert des Musikvereins hat schon eine sehr lange Tradition und wird seit der Wiedergründung des Vereins 1954 regelmäßig durchgeführt. Die hier gezeigten BIlder (ursprünglich Dias) wurden vor 42 Jahren aufgenommen. Das Konzert fand 1976 im Saal Zwicker auf der vereinseigenen Bühne statt, die die  Schreinerei Alf für den Verein angefertigt hatte. (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken !)

Die Kapelle wird dirigiert von Peter Becker, Vorsitzender war Heinz Goebel.  Folgende Musiker, die damals ebenfalls zum Orchester gehörten, sind leider nicht abgebildet: Heinrich Götz (+), Hermann-Josef Michels (+), Willi Mohr (+), Ewald Dockendorf, Helmut Kickertz, Norbert Winkelmann, Egon Funk, Matthias Kockelmann

Auch die Durchführung der Tombola hat Tradition. Hermann-Josef Michels (+) probiert den Sessel aus - es war der damalige Hauptpreis.



22.03.2018 19:36 ( 5817 x gelesen )

Gelungenes Jahreskonzert des Musikvereins Pronsfeld am 17.März

Die intensive Probenarbeit der Musikerinnen und Musiker aller Gruppierungen des  Musikvereins Pronsfeld hatte sich gelohnt: Denn der lang anhaltende und lebhafte Applaus der vielen  Zuhörerinnen und Zuhörer am Ende des traditionellen Jahreskonzertes zeigte, dass die Aktiven mit ihren Darbietungen wieder einmal das Publikum begeistert hatten.

Sollte der umfangreiche Bildbericht mit einer großen Fotogalerie nicht zu sehen sein, bitte auf "Mehr Infos" klicken !



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