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21.03.2020 21:05 ( 2556 x gelesen )

Innenrenovierung Pfarrkirche

Nachdem die Maler ihre Anstricharbeiten weitgehend abgeschlossen haben, ist zur Zeit (Stand 16.März 2020) die Kirchenrestauratorin Frau M. Mrziglod-Leiss dabei, zusammen mit ihren Mitarbeitern die Ausmalung der Kirche vorzunehmen. Dabei werden die Bogen des sogenannten Gevierts (Raum unter der Kuppel) mit mäanderförmigen Ornamenten versehen. Es ist schon jetzt festzustellen, dass der Kirchenraum nach der endgültigen Fertigstellung ein eindrucksvolles Bild ergeben wird.(Fotos: W.R.)

Die Renovierungsarbeiten machen Fortschritte. In der zweiten Woche wurden der schadhafte Putz an verschiedenen Stellen im Innenraum abgeschlagen, wobei im älteren Teil der Kirche, dem im Jahr 1889 errichteten Langschiff (ehemalige Antoniuskapelle), die Putzschäden am stärksten sind. Aber auch im Mauerwerk des Altar- und des Chorraumes (erbaut 1920/21) wurden Schäden festgestellt, die in diesen Tagen durch Auftragen von einer neuen Putzschicht beseitigt werden.

Auch die zukünftige Farbgestaltung  nimmt Formen an. Die Kirchenrestauratorin Frau M. Mrziglod-Leiss hat einen Gestaltungsentwurf erarbeitet, wobei vor allem warme Farbtöne und Mäander-Ornamente an den Rundbogen ein harmonisches Bild ergeben werden. Frau Mrziglod – Leiss hat  im Übrigen bei der letzten Innengestaltung der Kirche 1992 an der Ausmalung  mitgewirkt. Auch Altäre, Kanzel und Kommunionbank wurden seinerzeit von dieser Firma restauriert. (Fotos:W.R.)

So sah unsere Pfarrkirche am Sonntag, dem 5.Januar, noch aus, und die Hl. Dreikönige hatten nur wenige Stunden für einen kurzen Besuch. Denn noch am gleichen Tag wurden bereits die Krippe abgebaut und der Weihnachtsschmuck entfernt. Einen Tag später, am Montag, dem 6.Februar, bereiteten ehrenamtliche Helfer den Kirchenraum für die Innenrenovierungsarbeiten vor. Bänke wurden teilweise in ein Lager abtransportiert, teilweise im Altarraum gestapelt. Die Kreuzwegstationen und weiteres Inventar mussten abgehängt , Altäre und Orgel mit Kunststofffolien abgedeckt werden. Die mit den Arbeiten beauftragte Firma Peters aus Pronsfeld, deckte den Boden ab und begann mit den Aufbauarbeiten für das Gerüst, das nach wenigen Tagen stand. Die Innenrenovierung umfasst Reparaturarbeiten am Verputz und  einen vollständigen Neuanstrich, wobei die Farbgestaltung noch nicht feststeht. Einen Farbgestaltungsvorschlag führt die Firma Mrziglod im Auftrag des Bistums durch.Diese Firma hat in unserer Pfarrkirche die Altäre und die Kommunionbank restauriert und auch die farbliche Ausmalung des bisherigen aus dem Jahr 1992 stammenden Anstriches durchgeführt.Die Kosten für die jetzige Renovierung sollen ca. 62 000 Euro betragen.(Fotos:W.R.)

Impressionen der Kirchenrenovierung 1. Woche (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!)



03.03.2020 20:46 ( 1044 x gelesen )

Die "Burgfeuer" brannten wieder

In Pronsfeld wird am ersten Fastensonntag nach alter Tradition an drei Plätzen - im Oberdorf, Mitteldorf und  Unterdorf -auch „Holland“ genannt – die „Burg“ gebrannt. An diesem Tag soll wie in vielen anderen Orten der Eifel auch, der Winter vertrieben werden. Dieser hatte in diesem Jahr vor allem mit reichlich Regen aufgewartet, und die  Burgkinder und ihre Helfer hatten auch am Burgsonntag mit  schlechtem Wetter zu kämpfen, so dass die Burgplätze teilweise völlig verschlammt waren. Im Oberdorf  hatte man Pech und Glück zugleich, als der sehr große und schwere Burgbaum, der mit Hilfe von zwei Schleppern aufgerichtet  wurde, nach Erreichen der Senkrechten von einer  Windböe erfasst wurde und umstürzte, zum Glück, ohne Schaden anzurichten. So wurde der Burgbaum wohl oder übel am Boden liegend abgebrannt. Bei den anderen lief alles glatt und die „Burgen“ brannten „vorschriftsmäßig“ ab. Die Fotos wurden bei den „Oberdorfern“ und „Holländern“ gemacht. (W.R.)  Beim sich anschließenden „Kuchenessen“ schmeckten die Nuutzen, Waffeln, Eierkuchen usw. nach einem solch erlebnisreichen Tag natürlich besonders gut. Frau Martina Lehnertz reichte freundlicherweise noch einige Fotos vom Burgbrennen im Mitteldorf nach, die den Fotobericht über das Pronsfelder Burgbrennen nunmehr komplettieren.

Impressionen vom "Burgbrennen" 



29.02.2020 18:35 ( 853 x gelesen )

Vor 30 Jahren tobte Orkan "Wiebke"

1990 fegten nacheinander eine Reihe von Stürmen über Westeuropa und auch unsere Heimat hinweg, wobei "Vivian" und "Wiebke"  wohl zu den stärksten gehörten. Durch den Orkan "Wiebke", der in der Nacht vom 28.Februar auf den 1. März 1990 unser Gebiet durchzog, entstanden bei uns gewaltige Schäden in den Wäldern. In dem  zwischen den Orten Euscheid, Üttfeld,Masthorn und Hallert gelegenen 400 ha großen Hofswald,  an dem auch die Gemeinde Pronsfeld Anteil hat, riss der Sturm gewaltige Schneisen in den Fichtenbestand. Die Bäume wurden teils entwurzelt, teils brachen sie mitten im Stamm ab. Auch im Gemeindewald Pronsfeld waren große Schäden zu verzeichnen. (Heute gehört dieses Gelände zum Werksbereich der Arla.) Die Schäden waren so groß, dass sogar eine Firma aus Österreich beim Aufarbeiten zum Einsatz kam.(Diese Firma nutzte die ehemalige Bahnmeisterei Pronsfeld als Bürogebäude.)  Teilweise wurde das anfallende Holz zum Bahnhof Pronsfeld gebracht, wo es mit der Eisenbahn, die damals durch die Holztransporte einen kleinen Aufschwung erlebte, abgefahren wurde. (1994 wurde der Güterverkehr ab Pronsfeld endgültig eingestellt, der Personenverkehr war bereits 1972 beendet worden) ( Zum Vergrößern der Fotos auf die Bilder klicken ;Fotos außer Bahnfoto: W.R.)
Sturmschäden durch "Wiebke" im Hofswald zwischen Euscheid und Üttfeld
Auch im Gemeindewald Pronsfeld mussten Sturmschäden beseitigt werden. Zum Einsatz kam auch Gemeindearbeiter Peter Hartlieb mit seinem Cormick.
Daniel Maas  und Robert Joebges aus Schlossheck halfen damals bei der Aufarbeitung mit.
Auf der Bahnrampe wurde das Holz gelagert, um mit Güterzügen abtransportiert zu werden.



26.02.2020 16:40 ( 909 x gelesen )

Wetter 2010 : Erinnerungen

Nach einem kalten Januar und Februar 2010 mit vielen Schneetagen setzte Ende Februar plötzlich Tauwetter ein, das mit einem heftigen Sturm einherging. Der Sturm mit Namen „Xynthia“ wütete vor allem in Westeuropa, wo allein über 50 Todesopfer zu beklagen waren. In Deutschland wurden mindestens 4 Menschen von umstürzenden Bäumen erschlagen. Bei uns wurden einige mächtige Douglasien auf dem Friedhof entwurzelt. Auch in den Wäldern um Pronsfeld  kam es zu zahlreichen  Sturmschäden durch Windwurf. Nach diesem Intermezzo kam Anfang März der Winter mit Schnee zurück, der auf den Höhen sogar zu starken Schneeverwehungen führte.. Erst Mitte März hielt der Frühling ebenso rasch wie nachhaltig Einzug.Der April wurde sogar zu einem regelrechten „Wonnemonat“ mit vielen Sonnenstunden. (Impressionen des Wetters vor genau 10Jahren. Fotos W.R.)Zum Vergrößern auf die Bilder klicken, weiter mit Pfeiltasten!)



21.02.2020 22:09 ( 1126 x gelesen )

"Hier kommt ein kleiner König"

Traditionsgemäß waren am „Fetten Donnerstag“ die Kinder unterwegs, um in bunten phantasievollen Kostümen von Haus zu Haus zu ziehen, ihr Heischelied zu singen und Süßigkeiten zu sammeln. Leider ist festzustellen, dass die Zahl der Kinder, die „singen gehen“, in den letzten Jahren immer mehr abgenommen hat. Erfreulich ist es daher, dass auch in diesem Jahr wieder Mütter und Väter – ebenfalls kostümiert –  ihre kleineren Kindern begleiteten und mit ihnen zusammen den schönen, alten Brauch ausübten.

Impressionen vom "Fetten Donnerstag" im Lehweg



15.02.2020 17:58 ( 1137 x gelesen )

Aus der Geschichte unserer Pfarrkirche 1945 bis 1957

Im 2.Weltkrieg wurde unser Dorf - vor allem in der Zeit von September 1944 bis Ende Februar 1945 - durch Kriegseinwirkungen stark in Mitleidenschaft gezogen. Fast alle  Bewohner hatten beim Heranrücken der alliierten Truppen Mitte September 1944 das Dorf verlassen müssen und konnten erst rund ein halbes Jahr später heimkehren. (Pronsfeld wurde am 28.Febr.1945 von amerikanischen Truppen eingenommen.)   Rund 75% der Häuser wiesen nach Ende der Kampfhandlungen starke Schäden auf bzw. waren völlig zerstört. Auch die Pfarrkirche war in einem desolaten Zustand. Das Dach war durch Geschosse durchlöchert und der Regen drang in das Innere, die Verglasung der Fenster war teilweise zerbrochen. Der Hauptaltar mit seinen Gemälden war durch Feuer stark beschädigt, und die Einrichtungsgegenstände wie Bänke, Altäre und Kanzel wiesen Splitterschäden auf, ebenso die Holzkonstruktion der Überdachung des Kircheneinganges. Die Außenmauern waren übersät mit Einschusslöchern von Infanterie- und Artilleriegeschossen. Weil die Kirche nicht mehr zum Gottesdienst genutzt werden konnte, feierte Pastor Loris (von 1941 -1949 Pfarrer in Pronsfeld)  die Ostermesse am 1. April 1945 in der alten Kirche. Auch die Erstkommunion 1946 musste lt. Aussage von damaligen Kommunionkindern noch in der alten Kirche gefeiert werden.

Nur durch den selbstlosen Einsatz von freiwilligen Helfern konnten in der Notzeit nach dem Krieg die  notwendigsten Arbeiten an der Pfarrkirche durchgeführt werden, die in erster Linie zunächst dem Schutz vor Witterungseinflüssen dienten .Es musste verhindert werden, dass  Regen und Schnee weiterhin in das Mauerwerk und das Innere gelangen konnten. Die Gemeinschaftsleistung der Pfarrangehörigen verdient auch deshalb besondere Anerkennung, weil sich damals  alle selbst  in einer großen Notlage befanden: in den meisten Familien gab es Gefallene und Vermisste zu beklagen, viele Männer befanden sich noch in Kriegsgefangenschaft. Auch die eigenen Häuser und Wohnungen mussten wieder aufgebaut bzw. bewohnbar gemacht werden, Felder und Gärten mussten bestellt werden, das Vieh versorgt werden usw. Hinzu kam die Tatsache, dass es überall an Bau- und Reparaturmaterial mangelte. Dieses wurde zunächst notgedrungen aus Trümmern und auch den Hinterlassenschaften des Krieges (Baracken, Bunker, ehemalige Lagerstätten für Pioniermaterial und Stellungsbau usw.) „gewonnen“. So diente auch der sogenannte „Pi -Park“ (Pionierpark) am Bahnhof den Pronsfeldern als Quelle für Baumaterialien, wie Toni Redagne (ehemals Lehrer in Pronsfeld) berichtet.

Schließlich war die Kirche Mitte 1946 so weit hergerichtet, dass wieder Gottesdienste gefeiert werden konnten. Der Holzaufbau des alten Hochaltars mit den Gemälden wurde wegen der starken Beschädigungen durch den bisherigen linken Seitenaltar ersetzt. Sogar die Orgel ertönte wieder.

Wie Dechant Bender in seiner Broschüre über die Pronsfelder Orgel berichtet, erklang die 1936 angeschaffte und durch Kriegseinwirkungen beschädigte und unbespielbar gewordenen Orgel erstmals wieder am 17.Juli 1946 beim Brautamt der Eheleute Grete und Adolf vom Steeg. Der aus Pronsfeld stammende Pastor Adam Faber – ein Onkel der Braut - hatte diese Orgel, die er 1936 seiner Heimatpfarrei gestiftet hatte, als Überraschungsgeschenk für die Brautleute instand setzen lassen.

Anfang der 1950er Jahre wurde unter Pfarrer Dr. Nikolaus Kyll (Pfarrer in Pronsfeld von 1949 -1957) eine umfassende Renovierung des Innenraumes der Pfarrkirche durchgeführt. Die Neugestaltung wird durch einen Vergleich eines Bildes aus den 1930er Jahren und einer Ansichtskarte aus dem Jahr 1954 deutlich.

Das Innere der Kirche in den 1930er Jahren.
Der Kirchenraum nach der Renovierung 1954

Der neue Anstrich in Weiß und zarten  terrakottafarbenen  Pastelltönen betonte die Kuppel sowie die Bögen, die die einzelnen Kirchenschiffe und den Chorraum begrenzen.

Wie erläutert war der ehemalige Hochaltar bereits vor der Generalsanierung abgebaut und durch den linken Seitenaltar ersetzt worden. Der rechte Seitenaltar (Josefsaltar) wurde an die Stirnseite des rechten Seitenschiffes platziert, im linken Seitenschiff befand sich der Marienaltar. Die Kanzel wurde in der rechten chorseitig gelegenen Rundung aufgebaut. Auch einige Heiligenfiguren mussten „umziehen“ und erhielten neue Plätze.

Die Anordnung der Bänke, die auf einem niedrigen Holzpodest standen, entsprach der damals üblichen Sitzordnung: rechts vom Gang  saßen die Männer („Männerseite“) , links die Frauen („Frauenseite“). Vor den Bänken für die Erwachsenen standen Bänke in aufsteigender Größe für die Kinder. Natürlich galt auch hier: links die Mädchenseite, rechts die Jungenseite. Ganz vorne saßen die „Kleinen“, die „Größeren“ besetzten je nach Alter bzw. Schuljahr die folgenden Reihen.  

Beim Betreten der Kirche fiel der Blick vor allem auf das Fresco an der linken chorseitig gelegenen Rundung, das die Gesetzgebung am Berg Sinai darstellte. Der Künstler Paul Magar  (1909 – 2000) aus Godesberg hatte dieses Gemälde 1954 als Referenzwerk geschaffen, das dann auch weitere Aufträge für großflächige Kirchenausmalungen anderenorts nach sich zog.

Dieses farbenprächtige moderne Bild war jedoch Anlass für stark emotional geführte Diskussionen unter den Pfarrangehörigen. Von strikter Ablehnung bis zur begeisterten Zustimmung reichte die Bandbreite. Der Verfasser dieser Zeilen kann sich (Alter damals 10 Jahre) noch gut daran erinnern. Heute ist das Bild zwar noch vorhanden, aber leider überlagert von mehreren Anstrichschichten. (Ob es jemals nochmals freigelegt wird?).

Auch 1954 sind noch Kriegsschäden an der Kirche zu erkennen.
Dieses Foto entstand Anfang der 1950er Jahre. Noch vom Krieg stammende Schäden  sind am Putz und an der Dachbedeckung  deutlich zu erkennen.



14.01.2020 12:22 ( 2096 x gelesen )

"Tratsch im Treppenhaus"

Die Aufführung des Schwankes „Tratsch im Treppenhaus“ durch die Theatergruppe des Sportvereins am 4. und 11. Januar in der Turnhalle Pronsfeld war ein riesiger Erfolg. Die vielen Zuschauer – die Halle war an beiden Abenden bis auf den letzten Platz besetzt – waren begeistert von den schauspielerischen Leistungen der Akteure und spendeten reichlich Szenenapplaus und einen lang anhaltenden fulminanten Schlussapplaus. Die  glänzend aufgelegten Darstellerinnen und Darsteller verkörperten ihre Rollen mit Bravour und bescherten allen Besuchern vergnügliche Theaterstunden. In der Komödie von Jens Exler („Tratsch im Treppenhaus“ war ein Paradestück des Ohnsorg-Theaters Hamburg) wird nach allerhand Intrigen und Getratsche zwischen den einzelnen Mietsparteien und dem Hausbesitzer letzlich nach turbulenten Szenen der Hausfrieden wieder hergestellt.  (Zur Vergrößerung auf das Bild klicken)

Sollten keine Fotos über die Akteure und die Aufführung zu sehen sein, bitte auf "Mehr Infos" klicken!



06.01.2020 18:58 ( 1777 x gelesen )

Kinder helfen Kindern

Den Besuchern der  Hl. Messe am Sonntag, dem 5. Januar, bot sich durch die vielen teilnehmenden Sternsinger in ihren bunten Gewändern ein besonderes Bild. Pfarrer Jochen Kohr hob die Bedeutung der Sternsingeraktion hervor, bei der Kinder Kindern helfen und  dankte den zahlreichen Mädchen und Jungen für ihre Bereitschaft, bei der diesjährigen Aktion mitzumachen.Nach der Spendung des Segens machten sich die Kinder in mehreren Gruppen mit ihren Begleitern auf den Weg durch die Dörfer der Pfarrei, um ihren Segensgruß zu den Menschen zu bringen und die Segensformel  20*C+M+B+20  (Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus) an die Häuser zu schreiben. Gleichzeitig baten sie um eine Spende für Kinder in Not. In diesem Jahr lautete das Motto der Aktion : “Segen bringen, Segen sein .Frieden!  Im Libanon und weltweit“. (Im Bild: Sternsingergruppe, die u.a. im Lehweg unterwegs war.)

Die Sternsingeraktion hat in Pronsfeld schon eine längere  Tradition. Sie wurde in der Pfarrei Pronsfeld 1963 vom damaligen  Pfarrer Alexander Schlich (Pastor in Pronsfeld von 1957 bis 1975) begründet und seither jedes Jahr durchgeführt. Im letzten Jahr betrug das stolze Sammelergebnis in der Pfarrgemeinde Pronsfeld  5789 €, deutschlandweit sammelten die Sternsinger  50,2 Millionen Euro.

Hervorragendes Sammelergebnis der Sternsinger 2020: Unter dem Motto "Kinder helfen Kindern" zogen die Sternsinger durch unsere Pfarrei, überbrachten Segenswünsche und sammelten für Kinder in Not. 6 380,02 € spendeten unsere Pfarrangehörigenin diesemJahr, ein Rekordergebnis!  (In der Pfarreiengemeinschaft Bleialf betrug das Gesamtergebnis 23 451,93 € .Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches "Vergelt`s Gott" und unseren Sternsingern und ihren Begleitern u.Betreuern ebenfalls herzlichen Dank für ihr Engagement.



02.01.2020 13:47 ( 1834 x gelesen )

Musikalische Gestaltung durch den Musikverein

Auch 2019 fand in der Pfarrkirche St. Remigius traditionsgemäß an Silvester ein festlicher Gottesdienst zum Jahresabschluss unter Mitwirkung des Musikvereins Pronsfeld statt. Wie auch in den Vorjahren wurde die feierliche Hl. Messe, die in diesem Jahr von Pater Backes zelebriert wurde, wieder von vielen Gläubigen besucht. Diese brachten nach dem Schlusslied durch herzlichen Beifall ihren Dank für diesen besonderen Gottesdienst zum Ausdruck.(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!)

Schon seit etwa 50 Jahren übernimmt der Musikverein Pronsfeld die musikalische Gestaltung des Silvestergottesdienstes in der Pfarrkirche St. Remigius. Begonnen wurde diese inzwischen zur Tradition gewordene Mitwirkung des Musikvereins unter Pfarrer Alexander Schlich, der von 1957 bis zu seinem Tod 1975 Pfarrer in Pronsfeld war. Neben Liedern aus dem Gotteslob, die von der Gemeinde mitgesungen werden, bieten die Musiker auch reine Instrumentalmusik mit festlichem und feierlichem Charakter dar. In diesem Jahr wurden die Lieder und Stücke eingeübt und dirigiert von der jungen Pronsfelder Musikerin Jana Christen, die nach dem Weggang des bisherigen Dirigenten dankenswerterweise zusätzlich zu ihrem Dirigentenamt beim MV Densborn auch die musikalische Leitung ihres Heimatvereins übernahm. Zusammen mit dem inzwischen neu verpflichteten Dirigenten bereitet sie zur Zeit auch das Jahreskonzert des Vereins vor.(28.März 2020)



23.12.2019 19:26 ( 2145 x gelesen )

Pronsfelder Krippenbauer wieder aktiv

Der „Chef“ des Krippenbauteams Michael Kreutz (rechts im Bild) und seine Helfer Sabine Kreutz und Matthias Riemann haben es wieder einmal mit Bravour geschafft. Ihre eindrucksvolle mit viel Engagement gestaltete Landschaftskrippe „erzählt“ anschaulich vom Geschehen der Hl. Nacht: Maria und Josef im Stall zu Bethlehem ; das Kind in der Krippe inmitten der Tiere; der Engel, der den Hirten auf dem Feld die frohe Botschaft von der Geburt des Erlösers verkündet. Viele Einzelheiten der Krippendarstellung wie z.B. ein Schäferwagen, ein sprudelnder Brunnen oder ein Hirte am flackernden Feuer ergeben ein lebendiges Bild. Die Pronsfelder „Krippenbauer“ können stolz auf ihr Werk sein.

Die Pronsfelder Krippe 2019 (Fotos 23.12.2019 W.R.) (Zur Vergrößerung auf die Bilder klicken)

  



21.12.2019 12:04 ( 2043 x gelesen )

Kirchenchor St. Cäcilia ehrte langjährige Mitglieder

Während der Feier seines Cäcilienfestes ehrte der Kirchenchor St. Cäcilia Pronsfeld mehrere Sängerinnen und Sänger für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft im Chor. Für zehn Jahre erhielten Katharina Diederich, Hildegard Heidrich, Hans-Josef Schenk, Elvira Ott (nicht im Foto) und Dorothee Richards (nicht im Foto), für 30 Jahre Uwe Heinz, für 35 Jahre Petra Urbanus und Birgit Christen sowie für 40 Jahre Else Hartlieb und Hedwig und Hermann Thommes die Urkunde des Diözesan-Cäcilienverbandes Trier mit den entsprechenden Ehren-Nadeln. Mit den Urkunden des Diözesan-Cäcilienverbandes ist der Dank an die Geehrten für ihr langjähriges Mitwirken an der Verkündigung des Evangeliums und des Gotteslobs verbunden.

V.l.n.r. : Uwe Heinz , Hedwig Thommes, Hans-Josef Schenk, Hermann Thommes, Birgit Christen, Else Hartlieb, Hildegard Heidrich, Katharina Diederich, Petra Urbanus (Zur Vergrößerung auf das Bild klicken)  (Text u.Bild:Kirchenchor Pronsfeld)



06.12.2019 20:58 ( 2234 x gelesen )

10 Jahre Jugendchor Pronsfeld

Am 1. Adventssonntag sang der Jugendchor Pronsfeld um 18.00 Uhr in der Pronsfelder Pfarrkirche ihr schon traditionelles „musikalisches An:Denken“ unter dem Motto „Hand in Hand“. So gingen sie – auch mit einigen ehemaligen Sänger/innen, die eigens zum 10jährigen Jubiläum eingeladen wurden -   gemeinsam auf eine musikalische Reise, die sowohl tiefgreifend, kritisch wie auch nachdenklich gestimmt hat: handgemachte Life-Musik und selber kreierte Texte, dazu Multimediales aus Funk und Fernsehen. Die  22 Jugendlichen widmeten sich mit ihrem Thema „Hand in Hand“ zum Beginn der Adventszeit ganz der Liebe, der Vielfältigkeit der Menschen, sogar dem Abschiednehmen, dem Menschsein an sich in seinen Nuancen auch im Hinblick auf seine göttliche Bestimmung.

Bevor sich dann alle aufmachten, sich bei einem Glühwein oder Apfelpunsch auszutauschen, überraschte der Jugendchor seine Chorleiterin mit einem Lied als Dankeschön für die vergangenen 10 Jahre.

Text und Bilder : Jugendchor Pronsfeld (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!)



28.11.2019 20:53 ( 2559 x gelesen )

Ehemaliger Pronsfelder Pfarrer verstorben

Im Alter von 80 Jahren verstarb in seiner Heimatgemeinde Urweiler (Saarland) unser ehemaliger Pfarrer Aloys Schneider, der von 1986 bis 1994 die Pfarreien St. Remigius Pronsfeld und St. Lucia Habscheid leitete und für die Gläubigen unserer Pfarreien als Seelsorger wirkte. Ein gutes Miteinander im Zusammenleben war ein wichtiges Ziel seiner Arbeit. Dies kam in den Dankesworten bei seiner Verabschiedung  deutlich zum Ausdruck: Die Vertreter der Schule, des Kindergartens, der Vereine, die Ortsbürgermeister der Zivilgemeinden und auch die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter in der Pfarrgemeinde und deren Gremien lobten das gute Einvernehmen während dieser 8 Jahre. Die in den Vorjahren begonnene Sanierung und Restaurierung der Pfarrkirche und des Glockenturmes wurden zielstrebig weitergeführt und der Kindergarten wurde in Zusammenarbeit mit der Zivilgemeinde erweitert. Auch am Dorfleben nahm Pfarrer Schneider regen Anteil und war bei Festen und Veranstaltungen stets ein gern gesehener Gast, der sich oft auch aktiv am Geschehen beteiligte. Nach Pfarrstellen in Deudesfeld und Moselkern zog er nach seiner Pensionierung in seine Heimatgemeinde Urweiler, wo er als Ruhestandsgeistlicher noch in der Seelsorge aushalf.

Die Pfarrgemeinde Pronsfeld gedenkt ihres ehemaligen Pfarrers Aloys Schneider in tiefer Dankbarkeit.  

Anzeigen in der Saarbrücker Zeitung : (Zum Vergrößern auf die Anzeigen klicken!)



23.11.2019 11:30 ( 2426 x gelesen )

Ärgerliches und enttäuschendes Fehlverhalten  

In den vergangenen Tagen wurde leider die Lok im Eisenbahnmuseum von Unbekannten beschädigt. Mit einem scharfkantigen Gegenstand (Stein? Metall?) wurde der rote Lackanstrich des Führerhauses auf der dem Radweg zugewandten Seite stark zerkratzt (siehe Bild). Dies ist auch deshalb besonders ärgerlich, weil die Lok erst im letzten Jahr von den ehrenamtlich tätigen Pronsfelder Eisenbahnfreunden nochmals mit großem Aufwand aufgearbeitet und neu lackiert wurde. Auch die jetzt notwendige Reparatur wird wiederum einen hohen Arbeitsaufwand erfordern.

Ob es sich bei dem Geschehen um eine Tat handelt, die mutwilligem und bösartigem Vandalismus zuzuordnen ist, ober ob es sich um unüberlegtes Tun von Kindern handelt, ist nicht bekannt und bedarf noch der Klärung.

Personen, die evtl. durch Beobachtungen zur Aufklärung des Geschehens beitragen können, mögen sich vertraulich an Ortsbürgermeister Harald Urfels wenden (Tel.:06556-900236 Email: ob@pronsfeld-eifel.de)

Das Eisenbahnmuseum mit der Lok, den Waggons und den anderen Ausstellungsstücken ist –das darf ohne Übertreibung gesagt werden – eine Sehenswürdigkeit in unserem Dorf und eine der Hauptattraktionen am Radweg, die  von zahllosen Radlern und Wanderern besichtigt wird und großen Anklang findet. Vor allem die Lok ist wohl auch das beliebteste Fotoobjekt in unserem Dorf. Daher sollten alle Pronsfelder  – ob jung oder alt – mit darauf achten, dass die  Gegenstände im Museum pfleglich behandelt werden, damit noch viele Menschen Freude an dieser Einrichtung haben.

An die Kinder, die gerne als Lokomotivführer in der Lok spielen dürfen, ergeht die eindringliche Bitte, darauf zu achten, dass beim Spiel nichts beschädigt oder verschmutzt wird, auch nicht durch Kies und Steine im Führerhaus.  Eltern und Erziehungsberechtigte werden herzlich gebeten, dieses Anliegen durch erzieherisches Einwirken zu unterstützen.



12.11.2019 19:42 ( 2679 x gelesen )

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt duch Schnee und Wind .....

Während im letzten Jahr wegen des Wetters der St. Marinszug im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel und nur ein kleiner Umzug in der Kirche stattfand, zogen  am vergangenen Sonntagabend bei kühlem, leicht nebligem und trockenem Wetter sehr viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ihren bunten Laternen beim traditionsreichen  St.Martinszug fröhlich durch das Dorf. An der Spitze der Menge marschierten die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Pronsfeld, gefolgt von St. Martin hoch zu Ross in der Uniform eines römischen Reitersoldaten. Die Gestalt des Hl. Martin  wurde wie bereits seit vielen Jahren von Frau Anja Lenzen-Munkler dargestellt. Ziel des in diesem Jahr besonders großen Zuges war der Bereich um das Bürgerhaus.e. Der neue Parkplatz  hinter der Turnhalle bot genug Platz, sich am hell lodernden Martinsfeuer zu versammeln und noch einige Martinslieder zu den Klängen des Musikvereins zu singen. (Für das zünftige Martinsfeuer hatten die Gemeindearbeiter Arthur Leick und Bernd Kiedels gesorgt) Sich den Hl. Martin aus der Nähe anzuschauen und vor allem sein geduldiges Pferd zu streicheln, war für die Kinder eine besondere Freude. Während die Martins-Verlosung  von der Grundschule Pronsfeld durchgeführt wurde, war für die Verteilung der Wecken die Freiwillige Feuerwehr zuständig, die auch beim Zug die Verkehrssicherung übernommen hatte. Die große Zahl der Teilnehmer zeigte, dass dieser uralte Brauch, durch den  der gute, mildtätige Heilige Martin verehrt wird ,  einen festen Platz im Festkreis des Dorfes hat. (Fotos: W.R.)



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