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21.04.2019 17:38 ( 224 x gelesen )

Musikverein Pronsfeld begeisterte beim Jahreskonzert

Einen gelungenen Konzertabend bescherten die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Pronsfeld den vielen Gästen, die den Darbietungen der verschiedenen Gruppierungen des Vereins aufmerksam zuhörten und mit ihrem Applaus zeigten, dass das traditionelle Jahreskonzert sie auch in diesem Jahr begeistert hatte.

Nach der Begrüßung durch die Vorstandssprecherin Elisabeth Michels zeigten die Kinder der Flötengruppe unter Leitung von Petra Urbanus, was sie seit ihrem Debüt im letzten Jahr  dazu gelernt hatten. Es schlossen sich zwei Musikstücke der aus 4 Querflötistinnen, 5 Klarinettistinnen und einem Schlagzeuger bestehenden Jugendgruppe unter Leitung von Anna Kleer an. Dieses Ensemble wurde anschließend durch die Unterstützung junger Musikerinnen und Musiker des MV-Orchesters zu einem größeren Klangkörper erweitert und trug mehrere moderne Kompositionen unter dem Dirigat von Anna Kleer vor.  Mit der Komposition „A little Concert Suite“ des amerikanischen Komponisten Alfred Reed eröffnete das Orchester des Musikvereins Pronsfeld unter Leitung seines Dirigenten Holger Bittner den ersten Teil seines diesjährigen Jahreskonzertes. Dieses aus vier Sätzen bestehende Werk brachte in moderner Form Musik des 17./18. Jahrhunderts zu Gehör und verlangte von den Akteuren hohe Konzentration und Können. Es schlossen sich weitere Darbietungen von Werken der sinfonischen Blasmusik an, die zeigten, dass der Musikverein auch in dieser Stilrichtung „zu Hause“ ist. Nach der Pause erklangen eher traditionelle und volkstümliche Melodien, die gekonnt vorgetragen, das Publikum ebenfalls begeisterten. Ohne Zugaben und dem in Pronsfeld traditionellen Abschluss mit dem „Deutschmeister Regimentsmarsch“ kamen die Musikerinnen und Musiker natürlich nicht von der Bühne.

Im Laufe des Abends ehrte Melanie Heinen vom Kreismusikverband Bitburg-Prüm die Flügelhornistin Carmen Richards für 20jährige Tätigkeit mit dem Silbernen Ehrenzeichen. Die jungen Musikerinnen Sophie Richertz und Emily Weiers wurden wegen ihrer bestandenen D1 – Prüfung  ausgezeichnet.

Die Musikerinnen und Musiker danken allen Besucherinnen und Besuchern sowie allen Sponsoren, die den Verein immer wieder finanziell unterstützen.

Hinweis: Unter dem Motto "Musik kennt keine Grenzen" veranstalten die Harmonie Municipale Clerveaux und der Musikverein Pronsfeld  in Marnach/Luxemburg ein Gemeinschaftskonzert  . Näheres auf der Startseite der Homepage. Hier

Bildimpressionen vom Jahreskonzert: (Fotos: W.R.)



10.04.2019 21:00 ( 646 x gelesen )

"Bauboom" in Pronsfeld

Zur Zeit bestimmen etliche Baustellen das Bild in unserem Dorf. Fast gleichzeitig werden einige Bauprojekte durchgeführt, deren Planungen zum Teil schon längere Zeit die Gremien der Gemeinde beschäftigten.

Größte Baustelle ist die St. Remigiusstraße: Während der Eifelkreis Bitburg-Prüm die Straßendecke komplett erneuert, werden von der KNE (Kommunale Netze Eifel) teilweise  neue Hausanschlüsse und Leitungen für die Wasserversorgung verlegt. Im Auftrag der Gemeinde werden die Gehwege neu gepflastert. Die Arbeiten verlangten eine Vollsperrung der St. Remigiusstraße.

Am 8. April begannen die Arbeiten für den neuen zentralen Spielplatz auf der Pfarrwiese. Dieser Spielplatz wird  im Rahmen der  Dorferneuerung durchgeführt und daher auch vom Land  Rheinland-Pfalz bezuschusst. Die Eröffnung und Einweihung des Spielplatzes soll im Rahmen eines Festes am 19.Mai erfolgen.

Auf dem Friedhofsgelände steht eine Sanierung des Weges entlang der Friedhofsmauer zum oberen Friedhofsabschnitt auf dem Programm. Hier war die Verkehrssicherheit durch größere Schäden, die zum Teil durch Baumwurzeln verursacht wurden, nicht mehr gewährleistet. Auch wurde eine Sammelstelle für auf dem Friedhof anfallendes Grüngut angelegt.

Eine weitere Baustelle wurde im Gelände des Bauhofes der Gemeinde Pronsfeld in der Bahnhofstraße eingerichtet. Hier  haben die Arbeiten zur Anlage einer Grüngutsammelstelle begonnen.

Bildimpressionen von den Baustellen: (Fotos: W.Richards)



25.03.2019 20:03 ( 802 x gelesen )

Die "Eifeler Volkszeitung" berichtet aus Pronsfeld

Am 22. März 1887 feierte man auch in Pronsfeld – wie überall im Deutschen Kaiserreich – den Geburtstag von Kaiser Wilhelm I., der an diesem Tag 90 Jahre alt wurde. Wilhelm I war seit 1871 Kaiser des neu gegründeten Deutschen Reiches.

Matthias Kockelmann, der aus Pronsfeld stammende Leiter des Museums Prüm, entdeckte in der Ausgabe der „Eifeler Volkszeitung“ vom 13. März 1887 einen Bericht über dieses Ereignis  und stellte ihn freundlicherweise zur Verfügung. Um das Lesen dieses Zeitdokumentes zu erleichtern und zu verstehen , wird es hier in der heute üblichen Schrift  wiedergegeben und Sachverhalte werden durch Anmerkungen erklärt, die damals übliche Rechtschreibung wird beibehalten.

Wenn Sie den Text im Original lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Zeitungsausschnitt.

Pronsfeld, 23. März. Das Geburtsfest Seiner Majestät des Kaisers wurde hier auf`s Festlichste begangen. Um 7 Uhr Uhr Morgens wurde das Fest durch 3 Böllerschüsse angekündigt. Alsdann versammelten sich die Beamten und Notabilitäten  und begaben sich gemeinschaftlich zur Kirche, um dem Festgottesdienste mit Te deum beizuwohnen. (Anm.:  Notabilitäten = wichtige, bedeutende Persönlichkeiten) Hierauf fand die Schulfeier statt, welche durch eine zum Feste angepaßte Rede des Herrn Lehrers Krämer eingeleitet wurde.(Anm.: Peter Krämer Lehrer in Pronsfeld von 1886 – 1911, verstorben 1923) Nachdem die National-Hymne verklungen, trugen Schüler und Schülerinnen einige patriotische Gedichte vor. Nach Schluß der Feier wurden die sogenannten Kaiserwecken unter die Kinder vertheilt.(Anm.: Am Geburtstag des Kaisers erhielten alle Kinder einen „Wecken“ (Hefeteiggebäck)

Um 7 Uhr Abends versammelten sich die Festtheilnehmer in dem sinnreich geschmückten Festsaale des Gasthofes zur Post bei Herrn Spoden um einem Abendessen, welches zur Ehren des Tages stattfand, beizuwohnen.(Anm.: Die Kaiserliche Post und der Gasthof zur Post in der Bahnhofstraße bildeten eine Einheit. Besitzer war N.Spoden,der aus Brandscheid stammte. Er betrieb auch Handel mit Kolonialwaren,Baumaterialien und Landesprodukten) Kurz vor der Eröffnung des Essens fand vor dem geschmückten Postgebäude eine Aufstellung von 30 Elementarschülern statt, welche Lampions trugen. Während Böllerschüsse ertönten, hielt Herr Postverwalter Holzer, der in voller Uniform vor dem Bilde Seiner Majestät des Kaisers stand, welches im Rahmen eines Fensters des Postbureaus, auf`s Geschmackvollste decorirt, angebracht war, in kurzen, aber kernigen Worten eine die Bedeutung des hohen Tages hervorhebende Ansprache. Er schloß mit einem dreimaligen Hoch auf Seine Majestät den Kaiser, in das die versammelte Menge begeistert einstimmte, worauf noch das „Heil dir im Siegerkranz“ gesungen wurde. (Dieses Lied -auch Kaiserhymne genannt - galt auch als Nationalhymne. Lied mit Text auf YouTube: hier klicken)

Während des Essens hielt Herr Gutsbesitzer von Köller die Festrede, welche darin gipfelte, daß er in kurzen Zügen die Entwicklung des Deutschthums darlegte und zeigte, daß unter der glorreichen Regierung Seiner Majestät des Kaisers das Nationalbewußtsein, nicht allein im geeinten deutschen Mutterlande, sondern auch bei allen Deutschen auf den übrigen Punkten des Erdballs zum vollen Bewußtsein gelangt und die Garantie gegeben sei, daß der innere Ausbau des Reiches und seine Festigung rasch erreicht werde. Mit einem dreimaligen Hurrah auf Seine Majestät den Kaiser schloß der Redner.

Während der dreiviertelstündigen Rede wußte der Vortragende die Zuhörer in gespanntester Aufmerksamkeit zu halten, so daß dieselben aus vollstem Herzen in das dreimalige Hoch auf Seine Majestät den Kaiser einstimmten. Hierauf folgte der herr Lehrer Heimes  mit einem Toast auf Ihre Majestät die Kaiserin.(Anm.: Johann Josef Heimes,geb. 1832, Lehrer in Pronsfeld) (Anm.: Kaiserin war Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach )  Auch Seiner Excellenz des Herrn Generalfeldmarschalls Grafen von Moltke wurde in einer kurzen, sinnreichen Ansprache seitens des Herrn Kaufmanns Kausen  gedacht.(Anm.: vermutlich Vorfahre der Kaufmannsfamilie Kausen,  wie N. Spoden aus Brandscheid stammend). Unter Absingung von einigen patriotischen Liedern fand das Fest in später Stunde  einen glänzenden Abschluß.

Schließlich muß noch erwähnt werden, daß Küche und Keller des Herrn Spoden nichts zu wünschen übrig ließen.

Meinung: Dieser Bericht gibt die damals im Reich herrschende überschwängliche patriotische – teils von übertriebenem Nationalstolz geprägte -  Stimmung wieder,  mit der man auch 27  Jahre später  in den I. Weltkrieg zog.

Bilder zum Zeitungsartikel:

Kaiser Wilhelm I. 22.03.1797 - 09.03.1888 ; Das Reiterstandbild am Deutschen Eck in Koblenz stellt Wilhelm I dar.

Post und Gasthaus zur Post (N. Spoden)
Bahnhof und Gebäudekomplex Post u. Gasthof zur Post Lehrer Peter Krämer mit Schulkindern
Bearbeitung, Gestaltung .W.Richards



20.03.2019 20:12 ( 822 x gelesen )

Erneuerung von Bürgersteig und Straßendecke

Nachdem bereits in der letzten Woche die alte marode Bitumendecke der St. Remigiusstraße abgefräst wurde, wird zurzeit bei guten Wetterbedingungen der Bürgersteig auf der linken Seite (bergaufwärts gesehen) erneuert und mit einem Pflaster versehen. Der Ausbau von Straße und Bürgersteig ist bis zum Ortsausgang am Friedhof vorgesehen und wird von der Straßenbaufirma Kohl durchgeführt. Die Kosten für die Arbeiten an der Straße werden vom Eifelkreis-Bitburg getragen, da es sich um eine Kreisstraße handelt. Die Kosten für den Bürgersteig werden von der Gemeinde und  durch wiederkehrende Beiträge  der beitragspflichtigen Bürgerinnen und Bürger aufgebracht.(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Erinnerungen an 1977

1977-  also vor nunmehr 42 Jahren -  wurden in der St. Remigiusstraße  erstmalig beidseitig Bürgersteige mit einer Bordsteinanlage angelegt. Auch die Oberflächenentwässerung wurde erneuert und die Straße mit einer neuen Bitumendecke versehen.

Vor dem Haus Becker steht ein Zuliefer-LKW der Firma Spar. Frau Adelheid Becker betrieb damals in der Remigiusstraße ein Spar-Gemischtwarengeschäft.

Setzen der Bordsteine Anlegen des Bürgersteiges Nähe des damaligen Hauses Roppes, links zu erkennen die damalige Raiffeisenbank



14.03.2019 16:50 ( 1001 x gelesen )

"Stürmischer" Burgsonntag 2019

Trotz Sturm, Regengüssen und Schneeschauern wurde der alte Brauch des Burgbrennens auch in diesem Jahr in den drei Pronsfelder Ortsteilen (Ober-,Mittel- und Unterdorf )gepflegt. Es war Ehrensache der Burgjugend und ihrer zahlreichen Helfer, den Sturmböen zu trotzen und die strohumwickelten Burgbäume aufzurichten und am Abend zu entzünden und abzubrennen, um den Winter zu vertreiben. Dieser wehrte sich an diesem Tag aber heftig und abends fegte sogar ein regelrechter Schneesturm über die Pronsfelder Höhen. Auch mit kalter Nase,klammen Händen sowie verschmutzter und nasser Kleidung machte dennoch auch dieser Burgsonntag allen Beteiligten, ob jung oder alt, wieder großen Spaß. Kein Wunder, dass das "Kuchenessen" nach einem solchen Tag den Höhepunkt darstellte. (Bilder: je 2 aus Ober-,Unter-,und Mitteldorf) 



10.03.2019 18:48 ( 1130 x gelesen )

"Helau" und viel Freude beim Kinderkarneval

Einen unterhaltsamen und vergnüglichen Nachmittag erlebten alle Besucher beim Kinderkarneval am Fastnachtssamstag in der närrisch dekorierten Turnhalle Pronsfeld. Diese Veranstaltung wurde durch das lobenswerte Engagement des Vereins „Echte Fründe“ vor etlichen Jahren ins Leben gerufen und fand jedes Jahr großen Anklang und alle, ob Akteure oder Zuschauer, hatten viel Spaß. Die Mitglieder dieses Vereins wollen allerdings in 3 Jahren ihre karnevalistische Tätigkeit beenden und suchen schon jetzt Nachfolger, die den Kinderkarneval dann weiter organisieren und „betreiben“ wollen.Der entsprechende Aufruf ist weiter unten abgedruckt.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken!



01.03.2019 17:02 ( 1352 x gelesen )

Nachlese: Pronsfelder Karnevalsabend der Vereine

Unter der „Aufsicht“ des närrischen Elferrates, den die Frauen der Feuerwehrmänner bildeten, verlief der diesjährige Karnevalsabend in der fastnachtlich dekorierten Festhalle  wieder einmal sehr stimmungsvoll und vergnüglich. Durch das abwechslungsreiche Programm mit Show-, Ballett- und Gardetänzen, Sketchs, Redebeiträgen und den Pronsfelder Puppenspielern führte humorvoll und redegewandt Christian Pütz. Während die Karnevalsband „Firlefanz“ bei ihrem Auftritt mit kölschen Liedern dem Publikum einheizte sorgte die Fastnachtskapelle  des Musikvereins für gute Stimmung vor und zwischen den Darbietungen der Akteure. Dies waren u.a. : Jugendgarde Pronsfeld, Funkengarde Weinsheim, Showtanzgruppe „Bad Girls“, Männerballett Brandscheid, Büttenredner Detlef Pflipsen, Funkengarde Lünebach, „A+E“, Pronsfelder Puppenkiste, Garde Pronsfeld, Männerballet Lünebach, „Echte Fründe“,Helene und Florian, Männerballett „Tanzbären Pronsfeld“.

Impressionen



01.03.2019 13:50 ( 1074 x gelesen )

Sehenswertes Kulturdenkmal restauriert

Das alte Wegekreuz, das laut der  Inschrift auf dem Schaftfuß des Kreuzes  Johannes Kleis aus Pronsfeld im Jahre 1738  errichtete, wurde am Mittwoch, dem 27.Februar 2019, nach eingehender Renovierung und Restaurierung wieder an seinem ursprünglichen Platz an der Habscheider Straße vor dem Hof der Familie Hons  aufgestellt. Dieses Hofgebäude und auch die Familie  trägt noch heute im Volksmund bei den Dorfbewohnern den  Namen „Kleis“.  Das Kreuz wurde wohl nach der Erbauung des ursprünglichen Hofes Kleis als Dank und zum Lob Gottes errichtet.Link: (Bild des  Kleis-Hofes vor dem 2. Weltkrieg) Ein ähnliches  „Hauskreuz“, das im Zusammenhang mit der Errichtung eines Gebäudes steht, ist z.B. auch das „Sposkreuz“ vor dem alten Sposhof (heute Hoffmann) in der St. Remigiusstraße.

Nach dem „Matzerather Kreuz“ und dem „Laurentiuskreuz“ ist dies das dritte Wegekreuz in Pronsfeld, das auf Initiative und mit Mitteln des Fördervereins "Alte Kirche" und anderer Zuschüsse als Kulturdenkmal gerettet und für die Nachwelt erhalten werden konnte.

Die Restaurierung wurde von der Steinmetzfirma Bielan aus Neidenbach durchgeführt, die Bildhauerarbeiten , insbesondere die  Gestaltung der beiden Heiligenfiguren  (Hl. Johannes und Hl. Michael) nahm die Bildhauerin Esther Wispe vor.  (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Wie das Bild aus dem Jahr 2017 zeigen, wies das Kreuz große Schäden auf: Einschusslöcher und abgesplitterte Ecken zeugten von Kriegseinwirkungen, die Figuren auf der Vorderfront waren nicht mehr zu erkennen, einzelne Sandsteinplatten lösten sich ab.Das Kreuz steckt mit dem Schaftfuß im Boden, der Sockelstein war an anderer Stelle gelagert.

Beim „Kleiskreuz“  handelt es sich um ein ca. 2,80 m hohes Barockkreuz aus dem Jahr 1738. Auf einem massiven Sockel erhebt sich ein Schaftfuß mit der Inschrift: Anno 1738 JOHANNES KLEIS VON PRONSFELD.
Auf der Vorderseite des Schaftes sind zwei Heiligenfiguren dargestellt. Es handelt sich um den Hl. Johannes  (wahrscheinlich Namenspatron des Erbauers Johannes Kleis) und um den Hl. Michael. Die Namen (Johannis und Michael ) wurden vom Lehrer Georg Jakob Meyer, der in den 1950er Jahren die Kreuze in der Eifel registrierte und beschrieb, noch gelesen und festgehalten. Die Seitenflächen verzieren jeweils 3 hängende Glockenblumen. (Diese Glockenblumen sind im Übrigen auf weiteren Kreuzen im Dorf  z. B. am Pfarrhaus sowie auch in der Umgebung zu finden und lassen vermuten, dass diese Kreuze aus einer Werkstatt stammen. Der Heimatforscher Pastor Kyll sprach vom „Glockenblumenmeister“)

Auf dem gegliederten Kapitell (= Abschluss einer Säule) erhebt sich ein Abschlusskreuz mit Corpus und „INRI“-Schild.(INRI = Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum d.h. Jesus von Nazareth der König der Juden) Die Kreuzbalken enden in 3 Ausbuchtungen. Wie Meyer schreibt, sei das Kreuz wohl ein „Sefferner Kreuz“ (d.h. Sandstein und Werkstatt aus bzw.in Seffern)

Fotos und Text: W.Richards



09.02.2019 16:09 ( 1485 x gelesen )

Januar 1968: Zwei Großbrände in Pronsfeld

Innerhalb einer Woche wurden die Pronsfelder Feuerwehrleute und ihre Kameraden aus der Nachbarschaft wegen zweier Hausbrände alarmiert. Zunächst brannte das Wirtschaftsgebäude des Hofes Langens in der Pittenbacher Straße. Während Stall und Scheune ein Raub der Flammen wurden, konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus verhindert werden. Wenige Tage später brach ein Brand in dem an das Gasthaus Hansen (heute Pronsfelder Hof) angebauten Wohnhaus aus und entzündete auch den Dachstuhl des Gasthauses.Ursache des Brandes war vermutlich ein überhitzter Ölofen in einem vermieteten Zimmer. Zum Glück kamen keine Personen bei den beiden Bränden zu Schaden.

Die  Bilder (ursprünglich Dias) zeigen die Ausmaße der Zerstörung kurz nach dem Brand. Das Wohnhaus der Familie E. Hansen ist sehr stark in Mitleidenschaft gezogen, nur die Außenmauern stehen noch. Bei der Gaststätte Hansen (Inhaber: Familie Sandkühler - Hansen)  ist der Dachstuhl zerstört, die darunter liegenden Geschosse weisen große Wasserschäden auf.

(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Natürlich war dieses Ereignis ein Hauptgesprächsthema im Dorf und darüber hinaus auch in der Umgebung. Ein Übergreifen des Feuers auf das links angebaute Gebäude, in dem sich  der Friseursalon Josef Binz befand, konnte damals verhindert werden.

Am Rosenmontag 1968 (26. Februar) zog der Pronsfelder Rosenmontagszug durch das Dorf . Das Bild zeigt den Zug am Kirchplatz.Im Hintergrund links ist der rußgeschwärzte Giebel des Gasthauses Hansen zu erkennen. Das verbrannte Gebälk ist bereits demontiert.
Der Rosenmontagszug (26. Febr. 1968) bewegt sich am Haus Langens in der Pittenbacher Straße vorbei. Die Stallungen sind nach dem Brand inzwischen mit einem Notdach versehen worden.



25.01.2019 21:52 ( 1563 x gelesen )

"Blutmond" am 21. Januar

Bei frostigen Temperaturen, aber klarem Himmel konnten  am 21. Januar Frühaufsteher auch bei uns das seltene Schauspiel einer totalen Mondfinsternis beobachten, wobei der Mond eine rötliche Färbung einnahm. Das Foto wurde mit einer normalen digitalen Kompaktkamera aufgenommen. Wie eine Mondfinsternis entsteht, zeigt dieses You-Tube-Video: hier klicken



16.01.2019 20:59 ( 1641 x gelesen )

Großes Spendenaufkommen in der Pfarrgemeinde Pronsfeld

Unter dem Motto "Segen bringen und selber Segen sein" hatten sich am "Dreikönigstag"  (Sonntag 6. Januar) etliche Sternsingergruppen in der Pfarrei Pronsfeld auf den Weg gemacht, um ihren Segensgruß zu den Menschen zu bringen und die Segensformel *20+C+M+B+19 (Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus) an die Häuser zu schreiben. Gleichzeitig baten sie um eine Spende für Kinder in Not, in diesem Jahr besonders für behinderte Kinder in Peru. Und die Sternsinger trafen auf offene Ohren und mitfühlende Herzen: In den Orten der Pfarrei (Pittenbach, Orlenbach, Matzerath, Watzerath, Pronsfeld) sammelten sie die stolze Summe von 5789,00 Euro (Im letzten Jahr wurden 5709,67 Euro gesammelt.) Allen Spendern sagen die Sternsinger ein herzliches Dankeschön und "Vergelt`s Gott !"  Von dieser Stelle sei vor allem auch den Mädchen und Jungen gedankt, die sich bereit erklärt haben, sich als Sternsinger für eine gute Sache einzusetzen. Auch den Begleitpersonen gebührt Dank und Anerkennung für ihr Engagement. (Wie das Pfarramt mitteilte erbrachte die Adveniatkollekte an Weihnachten in der Pfarrei Pronsfeld einen stattlichen Betrag in Höhe von 1810,53 Euro) (Zum Vergrößern auf das Bild klicken!)



01.01.2019 18:58 ( 2082 x gelesen )

Schon wieder fast vorbei: die Weihnachtsfesttage

Die Weihnachtszeit neigt sich wieder dem Ende entgegen, und es bleiben Erinnerungen an die Feiertage 2018. An Gottesdienstbesuche, die Lieder, die Krippe, den Weihnachtsspaziergang und auch an Silvester
 
Im Mittelpunkt der Weihnachtszeit steht natürlich das Fest der Geburt Jesu. Und so wurden die festlich gestalteten Krippenfeiern und Gottesdienste wieder von zahlreichen Gläubigen besucht, und in allen Kirchen konnte und kann man noch die Werke der "Krippenbauer" bestaunen. In unserer Pfarrkirche hat Michael Kreutz mit seinen Helfern (Sabine Kreutz und Mathias Riemann) wieder eine eindrucksvolle Landschaftskrippe mit neuen Elementen aufgebaut. So plätschert u.a. ein kleiner Bach durch die mit Wurzeln gestaltete Landschaft und auf der Schafweide flackert ein Hirtenfeuer.Wer die Krippe noch nicht gesehen hat, sollte dies noch unbedingt nachholen.(Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken)
Das herrliche Sonnenwetter mit winterlichen Temperaturen ludt an den beiden Weihnachtstagen zu einem Spaziergang ein. Von den Höhen um unser Dorf boten sich schöne Ausblicke.
Traditionsgemäß wurde die musikalische Gestaltung des Silvestergottesdienstes vom Musikverein Pronsfeld übernommen. Die Hl. Messe zelebrierte Pater Tix.
Den Abschluss des Gottesdienstes bildete wie in all den Jahren das Lied "O, du fröhliche....." Hören Sie  die Original-Tonaufnahme vom 31.12.2018 . Hier klicken!



22.12.2018 21:00 ( 2154 x gelesen )

Förderverein „Alte Kirche“ rettet  altes Wegekreuz vor dem Verfall

In dieser Woche konnte das alte Wegekreuz, das in exponierter Lage auf der Höhe über dem Ort Pronsfeld  an der Kreuzung der Kreisstraßen Pronsfeld-Orlenbach und Lünebach – Schloßheck  seit rund 250  Jahren seinen Platz hat, nach einer umfangreichen Sanierung und Restaurierung wieder aufgestellt werden. Der Juniorchef der Fa. Bielan aus Neidenbach sowie ein Mitarbeiter setzten die schweren Einzelteile des insgesamt 2,80 m hohen Sandsteinkreuzes mit Hilfe eines Kranes aufeinander. Auch der Vorsitzende des Fördervereins „Alte Kirche“ Winfried Krämer war vor Ort und unterstützte  tatkräftig mit Traktor-  und Körpereinsatz bei den Aufbauarbeiten. 

Wie auf dem  nebenstehenden Bild aus dem Jahr 2017 zu sehen,  zeigte das aus der Barockzeit stammende Kreuz infolge starker Verwitterungserscheinungen große Schäden auf  und drohte zu verfallen. Die Darstellungen – der Gekreuzigte, eine Muttergottesdarstellung (Pieta)  und der Hl. Laurentius – waren sehr stark beschädigt und kaum noch zu erkennen;  der obere senkrechte Kreuzbalken war schon seit langem abgebrochen. Am  Sandstein zeigten sich  überall tiefe Risse, und  es lösten sich sogar einzelne Steinplatten ab. Der Lehrer Georg Jakob Meyer, der in den 1950er Jahren die Kreuze in der Eifel registrierte, zweifelte schon damals in seiner Beschreibung , ob dieses Kreuz noch zu retten sei. „ Es ist fraglich, ob eine Renovierung des verfallenen Stücks noch möglich ist.“  Nach notdürftigen Sicherungsarbeiten vor etwa 40 Jahren bestand  jetzt dringender Handlungsbedarf : eine eingehende Aufarbeitung war erforderlich, um dieses Kulturdenkmal zu retten.
Der Förderverein „Alte Kirche“, der in seiner Satzung auch die Erhaltung der Wegekreuze verankert hat, nahm sich der Sache an und gab in Abstimmung mit dem Denkmalpfleger Detlef Kleintitschen des Eifelkreises Bitburg – Prüm  zwei Kreuze mit den größten Schäden zur Restaurierung in Auftrag. (Neben dem neu errichteten Kreuz auch das sogenannte „Kleis-Kreuz“ an der Habscheider Straße)  Vor fast genau einem Jahr erfolgte der Abbau und der Transport in die Werkstatt des Steinmetzbetriebes Bielan , wo auch die Restaurierungsarbeiten durchgeführt wurden. Die Bildhauerarbeiten  wurden von der aus Bonn stammenden und nun in der Eifel bei Neuerburg lebenden Bildhauerin Ester Wispe vorgenommen. Die Finanzierung der Restauration beider Kreuze erfolgte durch Mittel de Fördervereins (rund 8000 € ) , durch Zuschüsse der Ortsgemeinde (1000 €) sowie der Kulturstiftung der KSK Bitburg-Prüm (500 €).  Das „Kleis- Kreuz“ ist ebenfalls fertig und wird im nächsten Jahr aufgestellt.
Die Bildhauerin Ester Wispe und Winfried Krämer bei einem Termin in der Werkstatt Bielan Mit einem Traktor wird der schwere Sockel gesetzt
Die 4 Teile des Kreuzes werden mit einem Kran aufeinander gesetzt

Winfried Krämer  bedankt sich als  Vorsitzender des  Fördervereins  „Alte Kirche“ für das Engagement  der derzeit 108 Mitglieder,  die es ermöglichten, dass die wertvollen Kulturgüter gerettet und für die Nachwelt erhalten werden konnten. Der Verein, der im nächsten Jahr auf sein 25jähriges Bestehen zurückblicken kann, würde sich freuen, wenn sich noch weitere Bürgerinnen und Bürger für eine Mitgliedschaft ( 15 € Jahresbeitrag) entscheiden könnten. Gerne können Sie sich bei ihm telefonisch melden. (06556-820)

 



15.12.2018 19:38 ( 1966 x gelesen )

Musikalisches "An:denken" mit dem Jugendchor Pronsfeld

Eindrucksvoll gestalteten die jungen Damen und Herren des Jugendchores das diesjährige musikalische An:denken am ersten Adventssonntag (2.Dezember) in der Pfarrkirche Pronsfeld. Mit unterschiedlichen Stilmitteln   (Musik, Lichteffekte, Bilder, Texte) und aus verschiedenen Perspektiven schauend widmeten sich die 20 Chormitglieder dem Thema „Augen auf !“,wobei die Verantwortung des Menschen für das Miteinander und den Umgang mit der Natur den Schwerpunkt der Betrachtungen darstellten. Naturgemäß bildete der Gesang des Chores unter Leitung von Petra Urbanus den Kern der Darbietungen. Es kamen u.a.Songs von Herbert Grönemeyer , Silbermond, Sportfreunde Stiller,Nickelback und anderen Gruppen zu Gehör. Unterstützung erfuhren die Sängerinnen und Sänger von Daniel Christen am Schlagzeug. Jugendpastoralreferent Jörg Koch stand bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit Rat und Tat zur Seite. Am Ende des „An:denkens“ dankten die zahlreichen Zuhörer den engagierten Akteuren mit einem lang anhaltenden,  herzlichen Applaus und ermunterten so zu weiteren Taten.(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)



01.12.2018 16:26 ( 2654 x gelesen )

Adventsstimmung im Eisenbahnmuseum

Einen Blickfang stellt derzeit in den Abendstunden der Pronsfelder Museumsbahnhof dar. Monika Winkelmann und Tanja Bachels hatten nach der Aktion "Adventsfenster" im letzten Jahr die Idee, alle  12 Fenster des Eisenbahnwaggons mit adventlichen u. weihnachtlichen Motiven zu schmücken und von innen zu beleuchten. Während die beiden Damen die Fensterbilder gestalteten,bastelten und "montierten", sorgten die Gemeindearbeiter Arthur Leick und Bernd Kiedels für die Beleuchtung. Welches Dorf kann schon mit einem "Adventszug " aufwarten ? Für  dieses beispielhafte Engagement  kann man nur sagen: Danke ! (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)



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