*
Menu
Pronsfeld Pronsfeld
Aktuelles/Archiv Aktuelles/Archiv
Archiv 2009 Archiv 2009
Archiv 2010 Archiv 2010
Archiv 2011 Archiv 2011
Archiv 2012 Archiv 2012
Archiv 2014 Archiv 2014
Veranstaltungen/Termine Veranstaltungen/Termine
Gemeinde Gemeinde
Verwaltung Verwaltung
Öffentl. Einrichtungen Öffentl. Einrichtungen
Kita Kita
Bürgerservice Bürgerservice
Dorferneuerung Dorferneuerung
Aktuelles Aktuelles
Presse Presse
Unterlagen/Materialien Unterlagen/Materialien
Fotogalerie Fotogalerie
Geschichte u. Geschichten Geschichte u. Geschichten
Unsere Pfarrkirche Unsere Pfarrkirche
Wegekreuze Wegekreuze
Aus der Fotokiste Aus der Fotokiste
Der Strom kommt Der Strom kommt
Zweiter Weltkrieg Zweiter Weltkrieg
Pronsfeld 1945 Pronsfeld 1945
1945 Gefallen bei Pronsfeld 1945 Gefallen bei Pronsfeld
Spuren: Lager Pronsfeld Spuren: Lager Pronsfeld
Erster Weltkrieg Erster Weltkrieg
Pfarrhäuser in Pronsfeld Pfarrhäuser in Pronsfeld
Eisenbahngeschichte Eisenbahngeschichte
Sehenswürdigkeiten Sehenswürdigkeiten
Bahntrassenradeln Bahntrassenradeln
NSG Alfbachtal NSG Alfbachtal
Tourismus und Freizeit Tourismus und Freizeit
Unterkünfte Unterkünfte
Wohnmobilstellplatz Wohnmobilstellplatz
Gewerbe, Handel, Service Gewerbe, Handel, Service
Vereine Vereine
Impressum Impressum
Datenschutz Datenschutz
Pfarrbote

Dorferneuerung
Kita

Mitteilungsblatt

Wetter

Abfalltermine 2019
Abfallfibel 2019
eifel
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version
09.02.2019 16:09 ( 420 x gelesen )

Januar 1968: Zwei Großbrände in Pronsfeld

Innerhalb einer Woche wurden die Pronsfelder Feuerwehrleute und ihre Kameraden aus der Nachbarschaft wegen zweier Hausbrände alarmiert. Zunächst brannte das Wirtschaftsgebäude des Hofes Langens in der Pittenbacher Straße. Während Stall und Scheune ein Raub der Flammen wurden, konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus verhindert werden. Wenige Tage später brach ein Brand in dem an das Gasthaus Hansen (heute Pronsfelder Hof) angebauten Wohnhaus aus und entzündete auch den Dachstuhl des Gasthauses.Ursache des Brandes war vermutlich ein überhitzter Ölofen in einem vermieteten Zimmer. Zum Glück kamen keine Personen bei den beiden Bränden zu Schaden.

Die  Bilder (ursprünglich Dias) zeigen die Ausmaße der Zerstörung kurz nach dem Brand. Das Wohnhaus der Familie E. Hansen ist sehr stark in Mitleidenschaft gezogen, nur die Außenmauern stehen noch. Bei der Gaststätte Hansen (Inhaber: Familie Sandkühler - Hansen)  ist der Dachstuhl zerstört, die darunter liegenden Geschosse weisen große Wasserschäden auf.

(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Natürlich war dieses Ereignis ein Hauptgesprächsthema im Dorf und darüber hinaus auch in der Umgebung. Ein Übergreifen des Feuers auf das links angebaute Gebäude, in dem sich  der Friseursalon Josef Binz befand, konnte damals verhindert werden.

Am Rosenmontag 1968 (26. Februar) zog der Pronsfelder Rosenmontagszug durch das Dorf . Das Bild zeigt den Zug am Kirchplatz.Im Hintergrund links ist der rußgeschwärzte Giebel des Gasthauses Hansen zu erkennen. Das verbrannte Gebälk ist bereits demontiert.
Der Rosenmontagszug (26. Febr. 1968) bewegt sich am Haus Langens in der Pittenbacher Straße vorbei. Die Stallungen sind nach dem Brand inzwischen mit einem Notdach versehen worden.



25.01.2019 21:52 ( 562 x gelesen )

"Blutmond" am 21. Januar

Bei frostigen Temperaturen, aber klarem Himmel konnten  am 21. Januar Frühaufsteher auch bei uns das seltene Schauspiel einer totalen Mondfinsternis beobachten, wobei der Mond eine rötliche Färbung einnahm. Das Foto wurde mit einer normalen digitalen Kompaktkamera aufgenommen. Wie eine Mondfinsternis entsteht, zeigt dieses You-Tube-Video: hier klicken



16.01.2019 20:59 ( 608 x gelesen )

Großes Spendenaufkommen in der Pfarrgemeinde Pronsfeld

Unter dem Motto "Segen bringen und selber Segen sein" hatten sich am "Dreikönigstag"  (Sonntag 6. Januar) etliche Sternsingergruppen in der Pfarrei Pronsfeld auf den Weg gemacht, um ihren Segensgruß zu den Menschen zu bringen und die Segensformel *20+C+M+B+19 (Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus) an die Häuser zu schreiben. Gleichzeitig baten sie um eine Spende für Kinder in Not, in diesem Jahr besonders für behinderte Kinder in Peru. Und die Sternsinger trafen auf offene Ohren und mitfühlende Herzen: In den Orten der Pfarrei (Pittenbach, Orlenbach, Matzerath, Watzerath, Pronsfeld) sammelten sie die stolze Summe von 5789,00 Euro (Im letzten Jahr wurden 5709,67 Euro gesammelt.) Allen Spendern sagen die Sternsinger ein herzliches Dankeschön und "Vergelt`s Gott !"  Von dieser Stelle sei vor allem auch den Mädchen und Jungen gedankt, die sich bereit erklärt haben, sich als Sternsinger für eine gute Sache einzusetzen. Auch den Begleitpersonen gebührt Dank und Anerkennung für ihr Engagement. (Wie das Pfarramt mitteilte erbrachte die Adveniatkollekte an Weihnachten in der Pfarrei Pronsfeld einen stattlichen Betrag in Höhe von 1810,53 Euro) (Zum Vergrößern auf das Bild klicken!)



01.01.2019 18:58 ( 1012 x gelesen )

Schon wieder fast vorbei: die Weihnachtsfesttage

Die Weihnachtszeit neigt sich wieder dem Ende entgegen, und es bleiben Erinnerungen an die Feiertage 2018. An Gottesdienstbesuche, die Lieder, die Krippe, den Weihnachtsspaziergang und auch an Silvester
 
Im Mittelpunkt der Weihnachtszeit steht natürlich das Fest der Geburt Jesu. Und so wurden die festlich gestalteten Krippenfeiern und Gottesdienste wieder von zahlreichen Gläubigen besucht, und in allen Kirchen konnte und kann man noch die Werke der "Krippenbauer" bestaunen. In unserer Pfarrkirche hat Michael Kreutz mit seinen Helfern (Sabine Kreutz und Mathias Riemann) wieder eine eindrucksvolle Landschaftskrippe mit neuen Elementen aufgebaut. So plätschert u.a. ein kleiner Bach durch die mit Wurzeln gestaltete Landschaft und auf der Schafweide flackert ein Hirtenfeuer.Wer die Krippe noch nicht gesehen hat, sollte dies noch unbedingt nachholen.(Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken)
Das herrliche Sonnenwetter mit winterlichen Temperaturen ludt an den beiden Weihnachtstagen zu einem Spaziergang ein. Von den Höhen um unser Dorf boten sich schöne Ausblicke.
Traditionsgemäß wurde die musikalische Gestaltung des Silvestergottesdienstes vom Musikverein Pronsfeld übernommen. Die Hl. Messe zelebrierte Pater Tix.
Den Abschluss des Gottesdienstes bildete wie in all den Jahren das Lied "O, du fröhliche....." Hören Sie  die Original-Tonaufnahme vom 31.12.2018 . Hier klicken!



22.12.2018 21:00 ( 1179 x gelesen )

Förderverein „Alte Kirche“ rettet  altes Wegekreuz vor dem Verfall

In dieser Woche konnte das alte Wegekreuz, das in exponierter Lage auf der Höhe über dem Ort Pronsfeld  an der Kreuzung der Kreisstraßen Pronsfeld-Orlenbach und Lünebach – Schloßheck  seit rund 250  Jahren seinen Platz hat, nach einer umfangreichen Sanierung und Restaurierung wieder aufgestellt werden. Der Juniorchef der Fa. Bielan aus Neidenbach sowie ein Mitarbeiter setzten die schweren Einzelteile des insgesamt 2,80 m hohen Sandsteinkreuzes mit Hilfe eines Kranes aufeinander. Auch der Vorsitzende des Fördervereins „Alte Kirche“ Winfried Krämer war vor Ort und unterstützte  tatkräftig mit Traktor-  und Körpereinsatz bei den Aufbauarbeiten. 

Wie auf dem  nebenstehenden Bild aus dem Jahr 2017 zu sehen,  zeigte das aus der Barockzeit stammende Kreuz infolge starker Verwitterungserscheinungen große Schäden auf  und drohte zu verfallen. Die Darstellungen – der Gekreuzigte, eine Muttergottesdarstellung (Pieta)  und der Hl. Laurentius – waren sehr stark beschädigt und kaum noch zu erkennen;  der obere senkrechte Kreuzbalken war schon seit langem abgebrochen. Am  Sandstein zeigten sich  überall tiefe Risse, und  es lösten sich sogar einzelne Steinplatten ab. Der Lehrer Georg Jakob Meyer, der in den 1950er Jahren die Kreuze in der Eifel registrierte, zweifelte schon damals in seiner Beschreibung , ob dieses Kreuz noch zu retten sei. „ Es ist fraglich, ob eine Renovierung des verfallenen Stücks noch möglich ist.“  Nach notdürftigen Sicherungsarbeiten vor etwa 40 Jahren bestand  jetzt dringender Handlungsbedarf : eine eingehende Aufarbeitung war erforderlich, um dieses Kulturdenkmal zu retten.
Der Förderverein „Alte Kirche“, der in seiner Satzung auch die Erhaltung der Wegekreuze verankert hat, nahm sich der Sache an und gab in Abstimmung mit dem Denkmalpfleger Detlef Kleintitschen des Eifelkreises Bitburg – Prüm  zwei Kreuze mit den größten Schäden zur Restaurierung in Auftrag. (Neben dem neu errichteten Kreuz auch das sogenannte „Kleis-Kreuz“ an der Habscheider Straße)  Vor fast genau einem Jahr erfolgte der Abbau und der Transport in die Werkstatt des Steinmetzbetriebes Bielan , wo auch die Restaurierungsarbeiten durchgeführt wurden. Die Bildhauerarbeiten  wurden von der aus Bonn stammenden und nun in der Eifel bei Neuerburg lebenden Bildhauerin Ester Wispe vorgenommen. Die Finanzierung der Restauration beider Kreuze erfolgte durch Mittel de Fördervereins (rund 8000 € ) , durch Zuschüsse der Ortsgemeinde (1000 €) sowie der Kulturstiftung der KSK Bitburg-Prüm (500 €).  Das „Kleis- Kreuz“ ist ebenfalls fertig und wird im nächsten Jahr aufgestellt.
Die Bildhauerin Ester Wispe und Winfried Krämer bei einem Termin in der Werkstatt Bielan Mit einem Traktor wird der schwere Sockel gesetzt
Die 4 Teile des Kreuzes werden mit einem Kran aufeinander gesetzt

Winfried Krämer  bedankt sich als  Vorsitzender des  Fördervereins  „Alte Kirche“ für das Engagement  der derzeit 108 Mitglieder,  die es ermöglichten, dass die wertvollen Kulturgüter gerettet und für die Nachwelt erhalten werden konnten. Der Verein, der im nächsten Jahr auf sein 25jähriges Bestehen zurückblicken kann, würde sich freuen, wenn sich noch weitere Bürgerinnen und Bürger für eine Mitgliedschaft ( 15 € Jahresbeitrag) entscheiden könnten. Gerne können Sie sich bei ihm telefonisch melden. (06556-820)

 



15.12.2018 19:38 ( 980 x gelesen )

Musikalisches "An:denken" mit dem Jugendchor Pronsfeld

Eindrucksvoll gestalteten die jungen Damen und Herren des Jugendchores das diesjährige musikalische An:denken am ersten Adventssonntag (2.Dezember) in der Pfarrkirche Pronsfeld. Mit unterschiedlichen Stilmitteln   (Musik, Lichteffekte, Bilder, Texte) und aus verschiedenen Perspektiven schauend widmeten sich die 20 Chormitglieder dem Thema „Augen auf !“,wobei die Verantwortung des Menschen für das Miteinander und den Umgang mit der Natur den Schwerpunkt der Betrachtungen darstellten. Naturgemäß bildete der Gesang des Chores unter Leitung von Petra Urbanus den Kern der Darbietungen. Es kamen u.a.Songs von Herbert Grönemeyer , Silbermond, Sportfreunde Stiller,Nickelback und anderen Gruppen zu Gehör. Unterstützung erfuhren die Sängerinnen und Sänger von Daniel Christen am Schlagzeug. Jugendpastoralreferent Jörg Koch stand bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit Rat und Tat zur Seite. Am Ende des „An:denkens“ dankten die zahlreichen Zuhörer den engagierten Akteuren mit einem lang anhaltenden,  herzlichen Applaus und ermunterten so zu weiteren Taten.(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)



01.12.2018 16:26 ( 1657 x gelesen )

Adventsstimmung im Eisenbahnmuseum

Einen Blickfang stellt derzeit in den Abendstunden der Pronsfelder Museumsbahnhof dar. Monika Winkelmann und Tanja Bachels hatten nach der Aktion "Adventsfenster" im letzten Jahr die Idee, alle  12 Fenster des Eisenbahnwaggons mit adventlichen u. weihnachtlichen Motiven zu schmücken und von innen zu beleuchten. Während die beiden Damen die Fensterbilder gestalteten,bastelten und "montierten", sorgten die Gemeindearbeiter Arthur Leick und Bernd Kiedels für die Beleuchtung. Welches Dorf kann schon mit einem "Adventszug " aufwarten ? Für  dieses beispielhafte Engagement  kann man nur sagen: Danke ! (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)



29.11.2018 20:45 ( 1366 x gelesen )

Die Opfer der Kriege mahnen zum Frieden

Am vergangenen Sonntag (Totensonntag 25.November) versammelten sich etliche Bürgerinnen und Bürger in der alten Kirche in Pronsfeld, um der Opfer von Krieg und Gewalt in Vergangenheit und Gegenwart zu gedenken. Insgesamt 162 Namen aus der Pfarrei – von Soldaten und Zivilopfern aus den beiden Weltkriegen - sind in die Gedenktafeln aus Sandstein eingemeißelt, die sich um das Bild der „Muttergottes von Stalingrad“  gruppieren.Darüber hinaus wurden aber auch alle anderen Opfer von Krieg, Gewalt und Terror weltweit in die Gebete und Betrachtungen, die  Gemeinderatsmitglied Petra Schweisthal und Pfarrer Jochen Kohr   vortrugen, mit einbezogen.

Nach einem gemeinsamen Gebet intonierte der Musikverein Pronsfeld, der unter Leitung von Holger Bittner die Feier mit einigen Chorälen umrahmte, zum Abschluss das Lied vom guten Kameraden. Die Freiwillige Feuerwehr, die mit einer großen Abordnung anwesend war, stellte die Ehrenwache am Mahnmal.

Die 162 Namen der Kriegsopfer aus unseren Dörfern auf den Gedenktafeln in der alten Kirche erinnern uns an unsägliches Leid, das Kriege hervorrufen. Sie mahnen zu Frieden und Völkerverständigung.Sie dürfen nicht vergessen werden. Zur Liste der Namen : Hier klicken



14.11.2018 17:22 ( 1831 x gelesen )

St. Martinszug in der Pfarrkirche

In diesem Jahr ritt Sankt Martin nicht dem Zug voran, sondern er schritt ihm voran.

Kurz vor Beginn der am Sonntag für 17.30 Uhr angesetzten St. Martinsfeier hatten die Verantwortlichen entschieden, den traditionellen St. Martinszug durch die Straßen des Dorfes  ausfallen zu lassen, da es in Strömen regnete. So  trafen sich alle Teilnehmer Kinder und Erwachsene sowie auch der Musikverein in der Pfarrkirche St. Remigius, um der Feier, die von Pfarrgemeinde, KiTa und Grundschule gemeinsam gestaltet wurde, beizuwohnen. Mit Liedern, Gebeten und in einem  Spiel erinnerten die Kinder an das Leben des wohltätigen Sankt Martin. Anschließend zogen sie mit ihren bunten Laternen zu den Klängen des Musikvereins und angeführt von St. Martin  mehrmals durch die abgedunkelte Kirche. Der Hl. St. Martin wurde wie bereits seit etlichen Jahren von Frau Anja Lenzen-Munkler aus Masthorn dargestellt.  Nach der traditionellen Verlosung zog man zum Bürgerhaus, wo die Kinder natürlich den „Martinsweck“ erhielten.Für die Verteilung und auch für Getränke sorgte die Freiwillige Feuerwehr. Das zum Martinstag gehörende große Feuer  brannte etwas einsam und trotz Regen lichterloh auf dem Kirmesplatz  und erinnerte so ebenfalls an den St. Martinstag.

Impressionen von dem "etwas anderen" St. Martinstag



10.11.2018 19:31 ( 1858 x gelesen )

Vor 100 Jahren: Ende des 1. Weltkrieges

Am 11. November 1918 wurde in einem Eisenbahn - Salonwagen im Wald bei Compiegne (Nordfrankreich)  der Waffenstillstandsvertrag  von Vertretern des deutschen Reiches sowie von Frankreich und Großbritannien unterzeichnet. Damit  endete der Erste Weltkrieg . Die furchtbare Bilanz : In den vier Kriegsjahren seit 1914 hatten mehr als neun Millionen Soldaten  der verschiedensten Nationen ihr Leben verloren.

Hinzu kamen Millionen Soldaten, die physisch und/oder psychisch versehrt waren. Allein für Deutschland wird ihre Zahl auf 2,7 Millionen Männer geschätzt.

Die Zahl der durch den Krieg ums Leben gekommenen Zivilisten ist unklar. In jedem Fall muss von mehreren Millionen ausgegangen werden. Allein für Deutschland wird geschätzt, dass 700.000 Menschen im Krieg verhungert sind.

In den Wochen und Monaten vor dem Ende des Krieges hatte sich immer mehr abgezeichnet, dass die Lage an den Fronten für das Deutsche Reich und seine Verbündeten aussichtslos war. Als die Marineleitung Ende Oktober nochmals mit den Kriegssschiffen  zu einem „ehrenvollen“ letzten Gefecht auslaufen wollte, verweigerten die Matrosen wegen der Sinnlosigkeit des Vorhabens den Gehorsam. Dieser Matrosenaufstand entwickelte sich letztlich zu einer Revolution, die ganz Deutschland erfasste. Überall bildeten sich „Soldatenräte“. Am 9. November rief Philipp Scheidemann die Republik aus und am 10. November floh Kaiser Wilhelm ins Exil in die Niederlande. Am 11. November wurde der Waffenstillstand unterzeichnet.

Ende des Krieges in unserer Heimat

Wie ein Chronist aus Prüm (Scharbach) berichtet, hatten sich auch im Prümer Land Soldatenräte gebildet, vor allem in den Orten entlang der Bahnstrecken. „Einen recht aktiven Soldatenrat hatte Pronsfeld, er bestand aus Soldaten, die in Pronsfeld zu Hause waren. Sie waren sogar beim Kieler Aufstand mit dabei gewesen. Dieser Rat hatte den Gemeinderat abgesetzt. Er sorgte für die durchziehenden Truppen, aber auch für die ärmeren Einwohner, er hatte eine Feldküche eingerichtet“.

Unmittelbar nach dem Waffenstillstand vom 11.November begann der Rückzug.

Denn eine der Bedingungen des Waffenstillstandes bestand darin, dass die deutschen Truppen innerhalb von 15 Tagen bis zum 26.11. 1918 alle besetzten Gebiete Frankreichs und Belgiens sowie Luxemburg und Elsaß- Lothringen zu räumen hatten. Bis zum 13. 12. 1918 sollte das linksrheinische Gebiet des Reiches sowie rechtsrheinisch gelegene Brückenköpfe bei Mainz , Koblenz und Köln ebenfalls geräumt sein. Diese Gebiete sollten durch französische Truppen besetzt werden.

Wie bei Kriegsbeginn wurden nun bei Kriegsende vor allem auch die Eisenbahn als Transportmittel benutzt – so war natürlich auch die Strecke St. Vith – Bleialf – Pronsfeld- Gerolstein voll belegt. Hinzu kamen regelrechte „Heerzüge“, die mit allen möglichen Fahrzeugen únd Fuhrwerken durch die Orte des Prümer Landes Richtung Osten zum Rhein zogen. Der Chronist beschreibt anschaulich das teils herrschende Chaos. Während die  „Fronttruppen“ geordnet in ganzen Uniformen z.T. mit Musik  durch die Orte gezogen seien (er erwähnt z.B. Prüm und Heckhuscheid),seien  die Truppen der „Etappe“ undiszipliniert gewesen und durch große Unordnung und Unfreundlichkeit aufgefallen. Überall blieben in den Ortschaften auch Waffen, Ausrüstungsgegenstände, ja sogar Munition zurück, die von den Soldaten einfach stehen gelassen wurden. Bereits Ende November ( 28.November) hatten die letzten deutschen Soldaten das Prümer Land verlassen und sofort rückten französische Besatzungssoldaten nach, um dann bereits am 4. Dezember von amerikanischen Truppen abgelöst zu werden. Im Juni 1919 wechselten diese wiederum mit den Franzosen.

Die heimkehrenden Soldaten wurden überall in ihren Heimatorten als Helden gefeiert, und auch in Pronsfeld wurden die Heimkehrer 1919 mit einem besonderen Empfang und einer Feier begrüßt. 2 Fotografien  „berichten“ von diesem Ereignis, das im Haus  Georg Heinz (heute Haus Simon ,St. Remigiusstraße 8)  stattfand. Auf dem Schild über der Eingangstür ist zu lesen: „Seid herzlich uns Willkommen, heimkehrende Krieger“.   (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Vor dem Haus der Eheleute Georg und Anna Heinz geb. Gilles ( rechts mit weißer Schürze) stellen sich die heimgekehrten Soldaten aus Pronsfeld und ihre Angehörigen und Freunde dem Fotografen Johann Krämer. Zu erkennen sind u.a. Angehörige der Familien Waxweiler, Keils, Bischof.
Die Heimkehrer stehen bei dieser Aufnahme im Hintergrund. Der Fotograf  widmet das Bild den Frauen, die an der "Heimatfront" während des Krieges für das Wohl ihrer Familien sorgten und ebenfalls schwer unter den Kriegslasten zu leiden hatten. Der Mann rechts im Bild ist der damalige Pronsfelder Tierarzt Dr. Coumont, der das Nachbarhaus erbaut hatte und auch dort wohnte.(heute St. Remigiusstraße 6)

In der Pfarrgemeinde Pronsfeld waren am Ende des Krieges insgesamt 45 Gefallene zu beklagen . (Pronsfeld 14, Pittenbach 10, Watzerath 13, Orlenbach 1, Schloßheck 3, Matzerath 4) 

Totenzettel des jungen Soldaten Nikolaus Stitz.

LIste mit den Namen der im 1. Weltkrieg Gefallenen : Hier klicken 

Hinweis: Weitere Bildberichte zum Ersten Weltkrieg in Pronsfeld : Hier klicken



01.11.2018 19:00 ( 2098 x gelesen )

Erfolgreiches Benefizkonzert

Es ist zwar schon einige Zeit her, aber das Benefizkonzert, das der Jugendchor Pronsfeld am 28.August 2018 in Watzerath veranstaltete, bedarf unbedingt auch einer Veröffentlichung auf unserer Homepage, da es in zweierlei Hinsicht ein besonderes Ereignis war. Einmal verdienen die musikalischen Leistungen des Chores unter Leitung der Dirigentin Petra Urbanus und der Band „ACOUSTIC ACTIVITY“ hohe Anerkennung und dann ist auch das hervorragende Spendenergebnis des Benefizkonzertes zu erwähnen, das unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Aloysius Söhngen stattfand. Über 5000 Euro konnten der Lebenshilfe Prüm und der DGM (Deutsche Gesellschaft für Muskelkrankheiten) übergeben werden. Da ein Chormitglied unter einer seltenen Muskelerkrankung leidet, hat es sich der Chor zur Aufgabe gemacht, diese Gesellschaft zu unterstützen. Wer noch spenden möchte kann dies noch gerne tun und einen Betrag auf folgendes Konto überweisen:

Kath. KG Pronsfeld IBAN : DE12 5866 1901 0002 1109 16. Kennwort Benefizkonzert „Für dich“. Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.

Die jungen Damen und Herren des Chores bedanken sich bei allen Spendern und Sponsoren, die die Veranstaltung zu einem solch großen Erfolg machten. (Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!)

Ankündigung: Am 2. Dezember veranstaltet der Jugendchor um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Remigius anlässlich der beginnenden Adventszeit ein "Musikalisches Andenken"



28.10.2018 15:24 ( 2223 x gelesen )

Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Pronsfeld

Unter realistischen Bedingungen führten am Samstag, dem 20.Oktober, die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Pronsfeld ihre Jahresabschlussübung durch. Um 16.00 Uhr heulten die Sirenen im Ort und alarmierten die Wehrleute, die dann mit ihren Fahrzeugen zum angenommenen Brandobjekt,  dem Betriebsgebäude der Firma FGK in der Lünebacher Straße , ausrückten. Hier galt es, den Brand zu bekämpfen und eine eingeschlossene Person zu bergen. Beim Einsatz mit schwerem Atemschutzgerät wegen der starken Rauchentwicklung geriet auch einer der Feuerwehrmänner in eine Notlage und musste durch seine Kameraden  gerettet werden.  Etliche Zuschauerinnen und Zuschauer, darunter auch Familienangehörige der Akteure mit ihren Kindern, verfolgten interessiert das Geschehen und konnten feststellen, dass die Pronsfelder Feuerwehrleute ihr „Handwerk“ beherrschen und für einen eventuellen „ernsten“ Einsatz gut gerüstet sind.  

Die in der Bildergalerie gezeigten Bilder von der Abschlussübung stellte freundlicherweise Josef Schweisthal (FFW Pronsfeld) zur Verfügung. Sollten die Bilder nicht zu sehen sein, bitte auf "Mehr Infos" klicken!



07.10.2018 20:58 ( 2573 x gelesen )

"Mit den Engeln lasst uns singen"

Unter dem Motto „Mit den Engeln lasst uns singen“  fand am letzten Septembersamstag ein kirchenmusikalisches Konzert in der Pfarrkirche St. Remigius statt, zu dem der Kirchenchor St. Cäcilia Pronsfeld eingeladen hatte. Unter der musikalischen Gesamtleitung  von Petra Urbanus brachten der Kirchenchor Pronsfeld, der Kirchenchor Maria Himmelfahrt Bleialf sowie der Jugendchor Pronsfeld Werke verschiedener Komponisten gekonnt und mit großer Ausdruckskraft zu Gehör. Einige Gesänge wurden von Regionalkantor Christoph Schömig am Klavier begleitet ; besinnliche Texte trug Elvira Ott vor. Das  Konzert wurde mit einem gemeinsamen Lied aller 3 Chöre beendet. Ein herzlicher und lang anhaltender Applaus der Zuhörerinnen und Zuhörer belohnte die Sängerinnen und Sänger für ihre beeindruckende Leistung. Schade nur, dass sich die Besucherzahl in Grenzen hielt: das Konzert der Chöre hätte mehr Besucher verdient.

 Der Kirchenchor St. Cäcilia Pronsfeld (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!)
Der Jugendchor Pronsfeld
Der Kirchenchor Maria Himmelfahrt Bleialf
Die Kirchenchöre Pronsfeld und Bleialf
Die Vorsitzende des Kirchenchores Birgit Christen (rechts) dankte der Leiterin der beteiligten Chöre Petra Urbanus.
Am Ende des Konzertes : zufriedene Gesichter bei den Sängerinnen und Sängern sowie auch bei Petra Urbanus und Regionalkantor Christoph Schömig.



17.08.2018 20:46 ( 3004 x gelesen )

Große Teilnehmerzahl und gute Zeiten beim Volkslauf

Bei sehr guten Bedingungen – die Strecke flach und schnell, dazu ideales Laufwetter – wurde der 31.  Internationale Volks- und Straßenlauf zu einem großen Erfolg. Die Frauen und Männer der LG hatten unter Leitung ihres engagierten Vorsitzenden Albert Thiex wieder einmal - wie schon so oft -  den Ablauf bestens organisiert. Kein Wunder also, dass auch die Laufzeiten entsprechend gut ausfielen. Folgende Gruppierungen gingen an den Start : Bambini (200m, 56 Teilnehmer), Kinder (1km, 62 Teilnehmer), Jugend (5 km, 19 Teilnehmer), „Jedermann-Lauf (5km, 99 Teilnehmer), Walking (5km , 20 Teilnehmer) Hauptlauf „Bitburger-Cup“ (10 km, 191 Teilnehmer) . Start und Ziel der Laufstrecken war an der Reifenhalle des Autohauses Mais-Glandien, während sich Dusch- und Umkleideräume in der Turnhalle an der Grundschule befanden. Hier wurden auch die Sieger aller Läufe geehrt, ebenso die beiden ältesten Teilnehmer des Hauptlaufes, die in der Altersgruppe M 80  starteten: Josef Schmülgen (Tus Schmidt)  und Franz Feller (LTF Marpingen)

Alle Ergebnisse : Hier klicken
Sollten im Anschluss keine Bilder zu sehen sein, bitte auf "Mehr Infos" klicken !



06.08.2018 12:41 ( 3831 x gelesen )

Pater Norbert Tix feierte Diamantenes Priesterjubiläum

Am Sonntag, dem 5. August, feierte Pater Norbert Tix sein 60jähriges Priesterjubiläum. Anlässlich dieses Festes fand um 10.45 Uhr ein Dankesgottesdienste in der Pfarrkirche St. Remigius in Pronsfeld statt, an dem die vielen teilnehmenden ehemaligen Pfarrkinder und zahlreiche Gäste die Kirche bis zum letzten Platz füllten. Als Konzelebranten wirkten mit: der Visitator der österreichisch – deutschen Provinz der Vinzentiner Pater Eugen Schindler aus Österreich (1.von rechts), Pater Georg Witzel vom Vinzenzkolleg Lippstadt (1.von links), Pater Norbert Haasbach aus Niederprüm  (2.von links) und Pfarrer Jochen Kohr aus Bleialf (2. von rechts).(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

 Pater Tix übernahm 2003 die Verwaltung der Pfarreien Pronsfeld und Habscheid und 2 Jahre später auch die Verwaltung der Pfarrei Lünebach. Als Pfarrer gelang es ihm aus diesen drei Pfarreien eine wirkliche Pfarreiengemeinschaft zu formen, bei der die einzelnen Pfarreien harmonisch zusammenarbeiteten.  Als Pastor („Hirte“) gewann er durch  seine unvergleichlich bescheidene, humorvolle, verständnisvolle und mitmenschlichen Art die Herzen seiner ihm anvertrauten „Schäfchen“. Auch mit den Zivilgemeinden sowie allen Vereinen verstand und versteht sich Pater Tix in hervorragender Weise und stets war und ist er immer noch ein gern gesehener Gast bei den Veranstaltungen. Vinzentiner,

Auch nach der Bildung der großen Pfarreiengemeinschaft Bleialf im Jahr 2013, deren Leitung Pfarrer Jochen Kohr übernahm, stellte sich Pater Tix  trotz seines Alters als Subsidiar (d.h. „Unterstützer“) zur Verfügung,  um weiterhin in der Pfarreiengemeinschaft seelsorgerisch tätig zu sein, und so freuen sich die Gläubigen der ehemaligen Pfarrei Pronsfeld immer wieder, wenn ihr beliebter und hochgeschätzter ehemaliger Pfarrer mit ihnen die Hl. Messe feiert und andere priesterliche Dienste ausübt.

Mit ihrer zahlreichen Teilnahme am Gottesdienst, der von einem Gemeinschaftschor aus Kinder- Jugend- und Kirchenchor unter Leitung von Petra Urbanus und festlicher Orgelmusik (Christoph Schömig) feierlich umrahmt wurden, brachten die  Gläubigen gegenüber Pater Tix  ihren Dank für den  unermüdlichen Einsatz in den Pfarreien zum Ausdruck -  verbunden mit dem Wunsch, dass der Herrgott ihm seine Gesundheit erhalte, damit er noch lange seiner segensreichen Tätigkeit nachgehen kann.

Nach der Hl. Messe gratulierten  die Vertreter des Ordens sowie der Pfarrgemeinden und sprachen Dankesworte. Der Pronsfelder Pfarrgemeinderatsvorsitzende M. Riemann überreichte als Jubiläumsgeschenk einen Reisekoffer mit „Fahrkarte“.  

Vor der Pfarrkirche gratulierte der Musikverein Pronsfeld dem Jubilarpriester in Form eines Ständchens und viele Pronsfelder und Gäste beglückwünschten Pater Tix persönlich und sagten ihm auf diese Art : „Danke“.

Bildimpressionen von der Jubiläumsfeier

Erinnerungen

Pater Tix 2006 Pater Tix bei seinem Goldenen Priesterjubiläum 2008 in der Turnhalle Pronsfeld
Erstkommunion 2010 Beim Pfarrfest 2012
Während der Zeit als Pfarrer wurde das komplette Dach der Kirche sowie der Außenanstrich erneuert. (2010) Einweihung des neuen Kindergartengebäudes (2012)
Fronleichnam 2013 Empfang der Echternacher Pilger am Pfingstsonntag 2016
Bei einem Gottesdienst 2016 Pater Tix ist ein Mann mit Humor, der auch in der "Bütt" den Narren seiner Pfarrei Einiges zu sagen hatte. (Fastnacht 2006)
Zum Vergrößern auf die Bilder klicken



(1) 2 3 4 »
Minikalender
 Feb 2019 
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28
Heute
Bisherige Artikel
PresseTV

Pronsfeld in der Presse

Eisenbahnmuseum
VideosFilme
Videos/Filme
ArlaERweiterung
VideoHierzuland


FilmPrümerLand
Signatur
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail