Menu
Pronsfeld Pronsfeld
Aktuelles/Archiv Aktuelles/Archiv
Archiv 2009 Archiv 2009
Archiv 2010 Archiv 2010
Archiv 2011 Archiv 2011
Archiv 2012 Archiv 2012
Archiv 2014 Archiv 2014
Veranstaltungen/Termine Veranstaltungen/Termine
Gemeinde Gemeinde
Verwaltung Verwaltung
Öffentl. Einrichtungen Öffentl. Einrichtungen
Bürgerservice Bürgerservice
Dorferneuerung Dorferneuerung
Aktuelles Aktuelles
Presse Presse
Unterlagen/Materialien Unterlagen/Materialien
Fotogalerie Fotogalerie
Geschichte u. Geschichten Geschichte u. Geschichten
Unsere Pfarrkirche Unsere Pfarrkirche
Wegekreuze Wegekreuze
Aus der Fotokiste Aus der Fotokiste
Der Strom kommt Der Strom kommt
Zweiter Weltkrieg Zweiter Weltkrieg
Pronsfeld 1945 Pronsfeld 1945
1945 Gefallen bei Pronsfeld 1945 Gefallen bei Pronsfeld
Spuren: Lager Pronsfeld Spuren: Lager Pronsfeld
Ostern1945 Ostern1945
Erster Weltkrieg Erster Weltkrieg
Pfarrhäuser in Pronsfeld Pfarrhäuser in Pronsfeld
Alte Post Alte Post
Eisenbahngeschichte Eisenbahngeschichte
Sehenswürdigkeiten Sehenswürdigkeiten
Bahntrassenradeln Bahntrassenradeln
NSG Alfbachtal NSG Alfbachtal
Tourismus und Freizeit Tourismus und Freizeit
Unterkünfte Unterkünfte
Wohnmobilstellplatz Wohnmobilstellplatz
Gewerbe, Handel, Service Gewerbe, Handel, Service
Vereine Vereine
Impressum Impressum
Datenschutz Datenschutz
Pfarrbote

PfarrbriefVorschau
Mitteilungsblatt

Dorfbus
Grüngutneu
Abfallfibel2020
Abfalltermine2020
Dorferneuerung
Wetter

eifel
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version
10.08.2020 12:44 ( 743 x gelesen )

Heißluftballone über Pronsfeld

Für Frühaufsteher bot sich am Sonntagmorgen (09.August 2020) gegen 07.00 Uhr ein interessantes Schauspiel. 2 Heißluftballone waren gestartet und stiegen über Pronsfeld auf. (Foto vom Lehweg aus W.R.)
Ein Heißluftballon aus Weilburg an der Lahn schwebt über dem Distrikt "Hochberg". (Foto: W.R.)
Der in Pronsfeld beheimatete Arla-Ballon steigt über der Dorfmitte auf. Der Pilot hat hier gerade den Gasbrenner gezündet, um mit der erzeugten heißen Luft weiter an Höhe zu gewinnen. (W.R.)
Die Ballone erreichen nach einiger Zeit in größerer Höhe eine Luftströmung, die sie in nördlicher Richtung davonträgt. (W.R.)
Eine stimmungsvolle Gegenlichtaufnahme in der Morgensonne gelang Michael Kreutz von der Habscheider Straße aus.



20.07.2020 21:06 ( 1931 x gelesen )

Natur pur: Die Waldoase "Elfenhain"

Nur ein kurzer Weg den Schleiferberg hinauf ist erforderlich,  um ein  herrliches Fleckchen Erde zu erreichen : die Waldoase „Elfenhain“. Hier hat die in Pronsfeld aufgewachsene Kräuterpädagogin Monika Sinthern, nachdem sie das Gelände eines ehemaligen Steinbruchs von ihren Eltern Maria und Gustav Welter übernommen hatte, mit viel Engagement und „Herzblut“ einen Platz geschaffen, der zu einem Besuch und auch zum Verweilen einlädt. Eine rustikale Sitzgruppe mit dem Schriftzug „Waldoase Elfenhain“, weitere Sitzgelegenheiten und eine Liegebank versprechen einen angenehmen Aufenthalt inmitten einer erstaunlich vielfältigen und artenreichen  Pflanzenwelt, die sich hier auf relativ engem Raum angesiedelt hat. Auskunft über einen Teil der verschiedenen Arten gibt eine große Informationstafel. Zudem kann der Besucher von der Waldoase aus einen schönen Ausblick auf unser Dorf genießen. Gefördert wurde das Projekt durch den Naturpark „Hohes Venn – Eifel“.  Die „Waldoase Elfenhain“ ist ein „Natur-Highlight“ in unmittelbarer Dorfnähe, und ein Besuch  lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Monika Sinthern ist auch Naturführerin des Naturparkes „Hohes Venn-Eifel“ und stellt sich in einer Veröffentlichung des Naturparks vor: Hier klicken 

Impressionen von einem Besuch im Elfenhain am 11.Juli 2020

Zur Waldoase gelangt man, wenn man den Wanderwegen „Prümtalschleife“ (blaue Markierung) bzw. “St.Remigiusrunde“ (rote Markierung) den Schleiferberg hinauf folgt oder einfach: Schleiferberg hoch, erster geschotterter Waldweg nach rechts,  nach ca. 300 m ist die Waldoase erreicht.

(Bericht und Fotos:W.R.)



03.07.2020 17:21 ( 4364 x gelesen )

Freie Fahrt über die neue Radwegebrücke am Bierbach

Wenige Tage nach dem Auflegen der Brückenkonstruktion am 30.Juni 2020 wurde die Brücke für den Radverkehr und Fußgänger freigegeben. Vorher wurden noch Geländer an den Dämmen angebracht,und auch die Trasse der Behelfsumfahrung wurde weggebaggert. Die großen Rohre, durch die das Wasser des Bierbaches floss und über die die provisorische Radwegetrasse führte, wurden aus dem Bachbett herausgehoben und abgefahren. Das Ufergelände wurde eingeebnet und wird bald wieder bewachsen sein, so dass man von den Folgen des Unwetters im Sommer 2018 bald nichts mehr sehen wird.(Bilder vom Hochwasser 2018 an der Bier: Hier klicken)
Blick Richtung Prümtal Blick Richtung Eifelzoo, Eisenbahnviadukt
(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Am 30. Juni 2020 wurde die Lücke im Radweg zwischen Pronsfeld und Lünebach durch eine neue Brücke wieder geschlossen - fast genau 2 Jahre nach dem verheerenden Unwetter, bei dem am 1.Juni 2018 die ehemalige Eisenbahnbrücke über den Bierbach und Teile des Radweges von den Wassermassen regelrecht weggespült wurden.

Die 2,5 Tonnen schwere, neue Brückenkonstruktion aus Aluminium wurde von der Firma Alutec aus Mayen angefertigt und von der Firma Steil mit einem Autokran auf die Widerlager gelegt. Die Fahrbahnlänge beträgt fast 15m, die Breite 2,5 m. Die Erd- und Betonarbeiten sowie die Arbeiten am Radweg wurden von den Firmen Köppen und Olmscheider Bau GmbH durchgeführt. Planung und Bauaufsicht lagen beim Bauamt der Verbandsgemeinde Arzfeld. Nach Auskunft dieser Behörde war ursprünglich von einem Kostenaufwand von ca. 178 000 € ausgegangen worden. Erfreulicherweise rechnet man nunmehr mit Kosten von rund 150 000 € für das Projekt, das mit 75% vom Land bezuschusst wird. Den Rest teilen sich die Verbandsgemeinden Arzfeld und Prüm je zur Hälfte. (Bemerkung: Es gibt also auch Bauvorhaben, die sogar am Ende preisgünstiger ausfallen als ursprünglich veranschlagt!)

Die Brücke, die auf der Gemarkungsgrenze der Gemeinden Lünebach und Pronsfeld liegt und somit auch auf der Grenze zwischen den Verbandsgemeinden Arzfeld und Prüm, ist von der Tragkraft her als reine Fußgänger- und Radwegebrücke konzipiert und somit nicht für die Benutzung durch schwerere Fahrzeuge (Traktoren, LKW usw.) zugelassen.

Nach der Durchführung verschiedener Sicherungsmaßnahmen wird die Brücke in nächster Zeit freigegeben werden. Dann kann auch die bisherige Umfahrung, die 2018 kurzfristig von der Fa. Backes eingerichtet wurde und eine weitere Benutzung des Radweges ermöglichte, wieder abgebaut werden.

Dank gilt allen Behörden und Gremien, die die notwendigen Beschlüsse fassten und die Finanzmittel zur Verfügung stellten, für die schnelle Verwirklichung des gelungenen Projektes. Dank auch den beteiligten Firmen für die zügige und fachgerechte Durchführung der Arbeiten.

Für die folgende Fotogalerie "Brückenschlag am Bierbach" stellte freundlicherweise die Verbandsgemeinde Arzfeld den Großteil der Fotos zur Verfügung.Herzlichen Dank!

Rückblick auf die vorangegangenen Baumaßnahmen:

Radwegebrücke wird neu gebaut - Vorbereitungen zum Auflegen der  neuen Brücke abgeschlossen

Die vorbereitenden Arbeiten zum "Brückenschlag" über den Bierbach sind weitgehend abgeschlossen. In den letzten Wochen wurden die Widerlager der Brücke auf beiden Ufern fertiggestellt und auch die Fahrbahn wurde wieder bis zu dieser Konstruktion herangeführt und asphaltiert. Die Alu-Brückenkonstruktion wird in nächster Zeit wohl aufgelegt werden. Die Bilderfolge (Fotos W.R.)  gibt einen Überblick über die bisher durchgeführten Arbeiten.
1. Juni 2018 : Die Wassermassen des katastrophalen Unwetters haben  die ehemalige Eisenbahnbrücke, über die der Radweg Richtung Waxweiler führte, weggerissen. Noch im gleichen Jahr wurde ein Behelfsübergang aus großen Betonrohren geschaffen, so dass der Radweg nach relativ kurzer Zeit wieder befahren werden konnte.Nunmehr haben am Montag, dem 30. März, die Bauarbeiten durch die Fa. Köppen für einen neuen "Brückenschlag" begonnen. Da die Brücke genau an der Gemarkungsgrenze zwischen den Ortsgemeinden Pronsfeld und Lünebach liegt und damit auch an der Grenze der Verbandsgemeinden Prüm und Arzfeld, wird das Bauvorhaben in Gemeinschaftsarbeit zwischen LBM und den beteiligten Verbandsgemeinden verwirklicht. Zur Zeit werden die Widerlager gegründet und errichtet. Auf diese wird dann eine Aluminiumbrückenkonstruktion gelegt, über die schon bald wieder die Radfahrer  bequem und sicher von Ufer zu Ufer gelangen. Die bisherige "Behelfsumfahrung" bleibt bis zum Ende der Bauarbeiten bestehen, so dass einer Radtour durch das Prümtal nichts im Wege steht.

                                                                             nach oben



07.06.2020 22:30 ( 2104 x gelesen )

Förderverein "Alte Kirche"  widmet sich der Erhaltung alter Kulturgüter

Das aus dem Jahr 1763 stammende Wegekreuz an der Ecke Pfarrgasse/St.Remigiusstraße wurde nach einer aufwändigen Restaurierung durch den Steinmetzbetrieb Bielan aus Neidenbach wieder am bisherigen Platz aufgestellt. Der Förderverein „Alte Kirche“, der in seiner Satzung auch die Pflege und Unterhaltung der Pronsfelder Wegekreuze verankert hat, hatte die Arbeit in Auftrag gegeben und die Finanzierung der Kosten in Höhe von ca. 2000 Euro übernommen. Es ist nach dem „Matzerather Kreuz“, dem „Laurentius-Kreuz“ an der Straßenkreuzung der K119 und der K 120 sowie dem „Kleis-Kreuz“ an der Habscheiderstraße das vierte Kreuz, das vom Verein restauriert wurde. Dass diese Kulturgüter erhalten wurden, ist den Mitgliedern des Vereins sowie zahlreichen Spendern, die die Arbeit des Vereins unterstützen, zu verdanken. Bei diesem Kreuz ist auch die tatkräftige Unterstützung durch die Eigentümerfamilie des ehemaligen Pfarrhauses hervorzuheben, die bei der Gestaltung  des Aufstellungsortes tatkräftig mithalf. Auch der Vorsitzende des Vereins Winfried Krämer packte bei den Ab- und Aufbauarbeiten sowie bei der Fundamentherstellung selbst mit an.   (Zum Vergrößern bitte auf die Fotos klicken.Fotos:W.R.)

Das Kreuz bietet  jetzt zusammen mit der Pfarrkirche St. Remigius , deren Glockenturm und dem vorbildlich restaurierten ehemaligen Pfarrhaus einen besonderen Anblick.   

Falls der Bericht hier endet, bitte auf " Mehr Infos" klicken !



03.06.2020 15:23 ( 1758 x gelesen )

2020 : Pfingsten ohne Echternacher Springprozession

Infolge der Absage wegen der Corona-Epidemie fehlte in diesem Jahr am Pfingstsonntag in der Prümtalgemeinde Pronsfeld etwas, das in vielen,vielen Jahren ein fester Bestandteil dieses Festtages war: die Ankunft der traditionsreichen „Echternacher Springprozession“.

Am Nachmittag sammelten sich sonst auf dem Pronsfelder Kirchplatz stets viele Pfarrangehörige, um die Pilger der Prozession, die am Mittag in Prüm gestartet war, zu empfangen. Auch die Musiker des Musikvereins fanden sich ein und erwarteten die Ankunft. „Se kunn,“ hieß es schließlich, und auch das Glockengeläut setzte ein, um die Pilger zu begrüßen. Es war immer wieder ein eindrucksvolles Bild, wenn die Prozessionsteilnehmer mit den Fahnenabordnungen an der Spitze mit lautem Gebet auf den Kirchplatz einbogen und dann in die Pfarrkirche einzogen. Auch die Pronsfelder begleiteten die Pilger in die Kirche, um mitzubeten und den sakramentalen Segen, den der jeweilige Pfarrer spendete, zu erhalten. Anschließend ging es in Prozessionsordnung weiter mit Gebet und Gesang  zu den Klängen des Musikvereins nach Lünebach. Viele Pronsfelder schlossen sich der Prozession auf diesem Wegstück an und begleiteten die Pilger bis zur Nachbargemeinde.

Die folgende Bildergalerie soll an die „Echternacher Springprozession“ in Pronsfeld erinnern. (Bericht und Fotos:W.R.) Hoffen wir, dass im nächsten Jahr die Prozession, die zum Weltkulturerbe zählt, wieder in der gewohnten Weise stattfinden kann.



29.05.2020 07:31 ( 2530 x gelesen )

Wandern ist "in"

Nicht nur Radfahrer zieht es nach Pronsfeld, um von hier aus zu einer der vielen möglichen Radtouren oder zu einem „heißen“ Ritt über den Mountainbike-Parkour zu starten, sondern  auch immer mehr Wanderer, die sich auf den Weg machen, um die herrliche Landschaft im Umkreis der  Prümtalgemeinde  zu erkunden.Das nachstehende Bild wurde Anfang 2020 am Eisenbahnmuseum, das in unmittelbar Nähe des Startplatzes der Wanderwege liegt,  aufgenommen.

Alle Wanderwege starten am Wander- bzw. Radfahrerparkplatz am ehemaligen Bahnhof Pronsfeld in der Bahnhofstraße.

Hier geben zwei große Karten einen Überblick über die Wanderwege. Auf einer Seite des Kartenständers sind die 4 Wege des Wanderparkplatzes Nr. 12 (Verbandsgemeinde Prüm )  gekennzeichnet, auf der anderen Seite die 4 Pronsfelder Wanderwege, deren Verlauf im Rahmen der Dorferneuerung von einem Gremium erarbeitet wurde. Flyer im DIN A4 -Format mit allen 8 Wanderwegen können einer Box entnommen werden und bieten unterwegs Hilfe bei der Orientierung. Die Pronsfelder Wanderwege sind mit dem Symbol der Alten Kirche in verschiedenen Farben gekennzeichnet. Zeichen und Farbe finden sich an den zahlreichen, gut positionierten Wegweisern wieder. Natürlich können die Wanderwege nach Belieben auch in der Länge verändert oder auch miteinander verbunden werden.

Die Wege führen durch Feld und Wald zu besonders attraktiven Aussichtspunkten (z.B.  „Hochberg“) und bieten darüber hinaus auch Gelegenheit, besondere Sehenswürdigkeiten unseres Dorfes näher in Augenschein zu nehmen. Genannt seien das Eisenbahnmuseum in unmittelbarer Nähe des Start- und Zielpunktes, die zahlreichen Wegekreuze, unsere neu renovierte Pfarrkirche St. Remigius mit dem Remigiusbrunnen auf dem Vorplatz, die unter Denkmalschutz stehende „Alte Kirche“ auf dem Friedhof sowie einige alte Bauernhöfe. Der Wanderweg „Kleine Milchstraße“ führt am „Arla-Milchwerk-Pronsfeld“ vorbei und erlaubt einen Blick auf eines der größten Milchwerke Europas. An allen Wegen laden Ruhe- und Liegebänke zu einer Rast ein. Eine 3 m hohe „Riesenbank“ am „Alfbachhöhenweg“ gewährt einen weiten Rundblick über das Dorf und das Alfbachtal mit den umliegenden Höhen.

Druckvorlagen:

Hinweis : Beide Karten können auch von Ihnen selbst im DIN A4 Format ausgedruckt werden.Klicken Sie auf die entsprechenden Karten und Sie erhalten Druckvorlagen als PDF - Dateien.

(Bericht und Fotos: W.R.)



18.05.2020 17:18 ( 2019 x gelesen )

Wanderziel mit Weitblick

Alle Teilnehmer dieser "gemischten" Wandergruppe genießen den Blick in die Landschaft (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Seit ein paar Wochen ist das Wanderwegenetz um Pronsfeld um einen attraktiven Zielpunkt reicher geworden. Eine „Riesenbank“ wurde am Höhenweg im Distrikt „Auf dem Bierberg“ an einer Stelle errichtet, von der aus man wohl einen der besten Überblicke über unser Dorf hat. (Auch Postkarten mit Dorfansichten aus dieser Perspektive gab es schon vor vielen Jahren.)

Vom Wanderparkplatz am alten Bahnhof ausgehend führen die Wanderwege Nr. 22 sowie der Alfbachhöhenweg (violette Markierung) zu diesem Aussichtspunkt. Die Bank wurde von den Gemeindearbeitern Arthur Leick und Bernd Kiedels aus Douglasienholz gezimmert und aufgebaut, wobei auch Ortsbürgermeister Harald Urfels die beiden tatkräftig unterstützte. Ein Sponsor, der nicht genannt werden möchte, übernahm die Kosten der rund 3m hohen Bank. Also auf geht´s: Wanderschuhe geschnürt und Aussicht genießen! (Fernglas empfohlen!)

Erstes Probesitzen beim "Richtfest" am 03.04.2020 : v.l.n.r. Arthur Leick, Bernd Kiedels und Harald Urfels
Unser Dorf liegt dem Betrachter praktisch "zu Füßen".
Blick in das Alfbachtal. Am Horizont Brandscheid.
Blick Richtung Straße Pronsfeld- Brandscheid und Windpark
Bericht und Fotos  W.R.



16.05.2020 22:31 ( 5954 x gelesen )

Pfarrkirche St. Remigius erstrahlt in neuem Glanz - Innenrenovierung abgeschlossen

 Erster Blick beim Betreten der Kirche St. Remigius (Zum Vergrößern auf das Bild klicken!)

Am heutigen Samstag (16.Mai 2020) legte das Team um den Stellvertretenden Verwaltungsratsvorsitzenden der Pfarrgemeinde Winfried Götz aus Watzerath letzte Hand an, um alles für den ersten Gottesdienst nach der rund 4monatigen Renovierungsphase vorzubereiten. Während der gesamten Renovierungszeit engagierte er sich in Zusammenarbeit mit Pfarrer Kohr mit Rat und Tat für einen reibungslosen Ablauf des Projektes. Unterstützt wurde er durch etliche freiwillige Helferinnen und Helfer, die u.a.  das Kirchenmobiliar aus- und einräumten, den Kirchenraum reinigten und wieder alles herrichteten. Vor allem die beiden Küsterinnen Frau Rita Dewald und Frau Anneliese Götz waren von Anfang an unermüdlich im Einsatz und halfen überall tatkräftig mit. Allen, die ehrenamtlich bei den Arbeiten geholfen haben, aber auch den mit der Durchführung der Arbeiten beauftragten Firmen gilt ein herzlicher Dank dafür, dass die Innenrenovierung unserer Pfarrkirche, die auch eine Sanierung des Verputzes und eine Modernisierung der Heizung sowie der Liedanzeige umfassten, einen gelungenen Abschluss gefunden hat.

Wie sich Kirchenrendant Thomas Stadler im Trierischen Volksfreund äußerte, sind die Kosten mit rund 114 000 € veranschlagt.Das Bistum Trier gewährt einen Zuschuss von 48 000 €. Der Restbetrag in Höhe von 66 000 € muss durch Spenden und Darlehen von der Kirchengemeinde finanziert werden.

Schade, dass wegen der Corona-Epidemie kein Gottesdienst im „großen Rahmen“ anlässlich des Renovierungsabschlusses gefeiert werden kann.

Aber: Die Pfarrkirche ist ab sofort wieder geöffnet, und  sie kann wieder besucht werden!  

(Fotos am 16.Mai 2020  W.R.)

Die Gerüste sind abgebaut, und die Maler sind bis auf kleinere Restarbeiten fertig. Somit kann man schon einen ersten Eindruck vom neugestalteten Innenraum unserer Pfarrkirche gewinnen. (Stand 04.04.2020, Foto W.R.) (Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
Nachdem die Maler ihre Anstricharbeiten weitgehend abgeschlossen haben, ist zur Zeit (Stand 16.März 2020) die Kirchenrestauratorin Frau M. Mrziglod-Leiss dabei, zusammen mit ihren Mitarbeitern die Ausmalung der Kirche vorzunehmen. Dabei werden die Bogen des sogenannten Gevierts (Raum unter der Kuppel) mit mäanderförmigen Ornamenten versehen. Es ist schon jetzt festzustellen, dass der Kirchenraum nach der endgültigen Fertigstellung ein eindrucksvolles Bild ergeben wird.(Fotos: W.R.)

Die Renovierungsarbeiten machen Fortschritte. In der zweiten Woche wurden der schadhafte Putz an verschiedenen Stellen im Innenraum abgeschlagen, wobei im älteren Teil der Kirche, dem im Jahr 1889 errichteten Langschiff (ehemalige Antoniuskapelle), die Putzschäden am stärksten sind. Aber auch im Mauerwerk des Altar- und des Chorraumes (erbaut 1920/21) wurden Schäden festgestellt, die in diesen Tagen durch Auftragen von einer neuen Putzschicht beseitigt werden.

Auch die zukünftige Farbgestaltung  nimmt Formen an. Die Kirchenrestauratorin Frau M. Mrziglod-Leiss hat einen Gestaltungsentwurf erarbeitet, wobei vor allem warme Farbtöne und Mäander-Ornamente an den Rundbogen ein harmonisches Bild ergeben werden. Frau Mrziglod – Leiss hat  im Übrigen bei der letzten Innengestaltung der Kirche 1992 an der Ausmalung  mitgewirkt. Auch Altäre, Kanzel und Kommunionbank wurden seinerzeit von dieser Firma restauriert. (Fotos:W.R.)

So sah unsere Pfarrkirche am Sonntag, dem 5.Januar, noch aus, und die Hl. Dreikönige hatten nur wenige Stunden für einen kurzen Besuch. Denn noch am gleichen Tag wurden bereits die Krippe abgebaut und der Weihnachtsschmuck entfernt. Einen Tag später, am Montag, dem 6.Februar, bereiteten ehrenamtliche Helfer den Kirchenraum für die Innenrenovierungsarbeiten vor. Bänke wurden teilweise in ein Lager abtransportiert, teilweise im Altarraum gestapelt. Die Kreuzwegstationen und weiteres Inventar mussten abgehängt , Altäre und Orgel mit Kunststofffolien abgedeckt werden. Die mit den Arbeiten beauftragte Firma Peters aus Pronsfeld, deckte den Boden ab und begann mit den Aufbauarbeiten für das Gerüst, das nach wenigen Tagen stand. Die Innenrenovierung umfasst Reparaturarbeiten am Verputz und  einen vollständigen Neuanstrich, wobei die Farbgestaltung noch nicht feststeht. Einen Farbgestaltungsvorschlag führt die Firma Mrziglod im Auftrag des Bistums durch.Diese Firma hat in unserer Pfarrkirche die Altäre und die Kommunionbank restauriert und auch die farbliche Ausmalung des bisherigen aus dem Jahr 1992 stammenden Anstriches durchgeführt.Die Kosten für die jetzige Renovierung sollen ca. 62 000 Euro betragen.(Fotos:W.R.)

Impressionen der Kirchenrenovierung 1. Woche (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!)

Hinweis : Unsere Homepage enthält unter dem Button "Geschichte und Geschichten" einen Bericht über die Baugeschichte unserer Pfarrkirche. Im Moment umfasst er die Zeit von der Grundsteinlegung 1921 bis zum Jahr 1957. Der Beitrag wird überarbeitet und nach und nach bis zur heutigen Zeit erweitert . Zum Bericht : Hier klicken

                                                                           zum Anfang



13.05.2020 18:37 ( 1934 x gelesen )

Aktion "Saubere Landschaft" in Corona-Zeiten

Wegen der Corona-Epidemie konnte in diesem Jahr die Aktion „Saubere Landschaft“ nicht wie bisher immer als „Gemeinschaftswerk“ durchgeführt werden. Daher hatte Ortsbürgermeister Harald Urfels dazu aufgerufen, sich als Einzelpersonen oder in Kleingruppen für eine saubere Umwelt einzusetzen. Diesem Aufruf folgten erfreulicherweise recht viele Bürgerinnen und Bürger und sammelten Unrat an Straßen und Plätzen und rückten  in verschiedenen gemeindlichen Anlagen  auch wucherndem Unkraut zu Leibe. Auch die Jugendfeuerwehr machte fleißig und vorbildlich mit und schickte einige Bilder, die hier veröffentlicht werden. Allen Helferinnen und Helfern sei  namens der Ortsgemeinde herzlich für ihren Einsatz gedankt.



07.05.2020 21:24 ( 2098 x gelesen )

Am 8.Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg

Vor 75 Jahren endete mit der Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 der 2. Weltkrieg. Dieser Tag bedeutete das Ende des „tausendjährigen“ Nazi-Reiches, das in einem Meer aus Blut und Tränen versank, aber auch Befreiung von der Nazi-Diktatur.  Als die Waffen endlich schwiegen,  waren mehr als 60 Millionen Menschen tot. Gefallen an der Front, ermordet in Konzentrationslagern, verbrannt in Bombennächten, gestorben an Hunger, Kälte und Gewalt bei Flucht und Vertreibung.

Dieses Datum lässt uns innehalten und mahnt uns zum Frieden – aber auch zum Eintreten für Frieden und gegen Gewalt. Auch heute gilt, was Bundespräsident Richard von Weizsäcker (1920 -2015)  am 8.Mai 1985 sagte:

Der 8. Mai ist für uns vor allem ein Tag der Erinnerung an das, was Menschen erleiden mussten. Er ist zugleich ein Tag des Nachdenkens über den Gang unserer Geschichte. Je ehrlicher wir ihn begehen, desto freier sind wir, uns seinen Folgen verantwortlich zu stellen. Der 8. Mai ist für uns Deutsche kein Tag zum Feiern. Die Menschen, die ihn bewusst erlebt haben, denken an ganz persönliche und damit ganz unterschiedliche Erfahrungen zurück. Der eine kehrte heim, der andere wurde heimatlos. Dieser wurde befreit, für jenen begann die Gefangenschaft. Viele waren einfach nur dafür dankbar, dass Bombennächte und Angst vorüber und sie mit dem Leben davongekommen waren. Andere empfanden Schmerz über die vollständige Niederlage des eigenen Vaterlandes. Verbittert standen Deutsche vor zerrissenen Illusionen, dankbar waren andere Deutsche für den geschenkten neuen Anfang. Die Bitte an die jungen Menschen lautet: Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Hass gegen andere Menschen, gegen Russen oder Amerikaner, gegen Juden oder Türken, gegen Ausländer oder Konservative, gegen Schwarz oder Weiß. Lernen Sie miteinander zu leben, nicht gegeneinander."

Auch für unser Dorf brachte der furchtbare sinnlose Krieg gewaltige, bisher noch nie dagewesene  Veränderungen mit sich. Ein Bildbericht versucht, einige Aspekte der ersten Nachkriegsjahre zu beleuchten. Bitte auf das Bild der Ruine unserer Alten Kirche klicken!



26.04.2020 19:07 ( 2202 x gelesen )

Dieses 80 Jahre alte historische Foto vom April 1940  zeigt deutsche Soldaten, die vom Distrikt „Honigsheck“ („Hunnischhäk“) aus auf  unser Dorf  und über das Prümtal  Richtung Masthorn schauen. Zu erkennen ist u.a. die „Alte Kirche“ mit Chorraum und dem damals noch intakten Turm. Bei den Soldaten handelt es  sich um Angehörige von Wehrmachtseinheiten, die in Pronsfeld  einquartiert waren, und ein Erinnerungsfoto machten, auf dessen Rückseite der oben zu sehende Vermerk geschrieben wurde.. (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)  Welches Schicksal mögen diese Männer erlitten haben?

Geschichtlicher Hintergrund: Nach dem Überfall auf Polen am 1.Sept. 1939 erklärten Frankreich und Großbritannien Deutschland den Krieg. An der Westfront blieb es jedoch ruhig, es kam zu keinen nennenswerten Kampfhandlungen, allerdings wurden entlang der Westgrenze ab September 1939 große Truppenverbände zusammengezogen. Auch in Pronsfeld waren im ehemaligen Westwalllager sowie in zahlreichen Privathäusern viele Soldaten einquartiert. Die Einheiten hielten Geländeübungen in der gesamten Umgebung ab, die letztlich einem Angriff Richtung Westen dienten. Nach über einem halben Jahr „Sitzkrieg“ oder „Drôle de guerre“ , wie die Franzosen sagten, begann am 10. Mai 1940 der Angriff unter Missachtung der Neutralität von Luxemburg, Belgien und den Niederlanden. Der sog. „Westfeldzug“ endete mit der Kapitulation Frankreichs am 25. Juni 1940.



19.04.2020 22:33 ( 2863 x gelesen )

Das "Aus" für einen See mit "bewegter" Vergangenheit ?

Ein völlig fremdes Bild bietet sich zur Zeit dem Spaziergänger oder Wanderer, der auf dem Weg unter dem alten Bierbachviadukt hindurch Richtung  Hochberg marschiert .Der See des Eifelzoos, an dessen Ufer der Weg vorbeiführt, ist verschwunden. Statt der Wasserfläche  breitet sich vor dem Auge des Betrachters schon ein paar Wochen eine schlammige Fläche mit einigen entwurzelten Bäumen aus, wie die Bilder von Samstag, dem 18.04.2020,(W.R.)  zeigen.

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken !

Bereits 3 Wochen vorher hatte man begonnen, den Damm des Bierbachsees mit einem Bagger zu öffnen, um das Wasser kontrolliert in die Bier ablaufen zu lassen. Wie aus der Presse zu entnehmen, erfolgt diese Maßnahme durch den Zoobetreiber im Rahmen einer geplanten Neuausrichtung und Umstrukturierung des Eifelzoos.

Die Fotos wurden am 28.03.2020 von Monika Winkelmann aufgenommen.
Fotos vom 30.03.2020 (links) und vom 04.04.2020 (rechts) :W.R.
Das Ablassen des Wassers dürfte das Ende des Bierbachsees in dieser Form bedeuten, dessen Ursprünge schon über 100 Jahre zurückliegen und dessen Geschichte auch tragische Begebenheiten enthält.



14.04.2020 21:02 ( 2579 x gelesen )

Frühlingsimpressionen 2020 (Fotos:W.R.)



03.03.2020 20:46 ( 3587 x gelesen )

Die "Burgfeuer" brannten wieder

In Pronsfeld wird am ersten Fastensonntag nach alter Tradition an drei Plätzen - im Oberdorf, Mitteldorf und  Unterdorf -auch „Holland“ genannt – die „Burg“ gebrannt. An diesem Tag soll wie in vielen anderen Orten der Eifel auch, der Winter vertrieben werden. Dieser hatte in diesem Jahr vor allem mit reichlich Regen aufgewartet, und die  Burgkinder und ihre Helfer hatten auch am Burgsonntag mit  schlechtem Wetter zu kämpfen, so dass die Burgplätze teilweise völlig verschlammt waren. Im Oberdorf  hatte man Pech und Glück zugleich, als der sehr große und schwere Burgbaum, der mit Hilfe von zwei Schleppern aufgerichtet  wurde, nach Erreichen der Senkrechten von einer  Windböe erfasst wurde und umstürzte, zum Glück, ohne Schaden anzurichten. So wurde der Burgbaum wohl oder übel am Boden liegend abgebrannt. Bei den anderen lief alles glatt und die „Burgen“ brannten „vorschriftsmäßig“ ab. Die Fotos wurden bei den „Oberdorfern“ und „Holländern“ gemacht. (W.R.)  Beim sich anschließenden „Kuchenessen“ schmeckten die Nuutzen, Waffeln, Eierkuchen usw. nach einem solch erlebnisreichen Tag natürlich besonders gut. Frau Martina Lehnertz reichte freundlicherweise noch einige Fotos vom Burgbrennen im Mitteldorf nach, die den Fotobericht über das Pronsfelder Burgbrennen nunmehr komplettieren.

Impressionen vom "Burgbrennen" 



29.02.2020 18:35 ( 3270 x gelesen )

Vor 30 Jahren tobte Orkan "Wiebke"

1990 fegten nacheinander eine Reihe von Stürmen über Westeuropa und auch unsere Heimat hinweg, wobei "Vivian" und "Wiebke"  wohl zu den stärksten gehörten. Durch den Orkan "Wiebke", der in der Nacht vom 28.Februar auf den 1. März 1990 unser Gebiet durchzog, entstanden bei uns gewaltige Schäden in den Wäldern. In dem  zwischen den Orten Euscheid, Üttfeld,Masthorn und Hallert gelegenen 400 ha großen Hofswald,  an dem auch die Gemeinde Pronsfeld Anteil hat, riss der Sturm gewaltige Schneisen in den Fichtenbestand. Die Bäume wurden teils entwurzelt, teils brachen sie mitten im Stamm ab. Auch im Gemeindewald Pronsfeld waren große Schäden zu verzeichnen. (Heute gehört dieses Gelände zum Werksbereich der Arla.) Die Schäden waren so groß, dass sogar eine Firma aus Österreich beim Aufarbeiten zum Einsatz kam.(Diese Firma nutzte die ehemalige Bahnmeisterei Pronsfeld als Bürogebäude.)  Teilweise wurde das anfallende Holz zum Bahnhof Pronsfeld gebracht, wo es mit der Eisenbahn, die damals durch die Holztransporte einen kleinen Aufschwung erlebte, abgefahren wurde. (1994 wurde der Güterverkehr ab Pronsfeld endgültig eingestellt, der Personenverkehr war bereits 1972 beendet worden) ( Zum Vergrößern der Fotos auf die Bilder klicken ;Fotos außer Bahnfoto: W.R.)
Sturmschäden durch "Wiebke" im Hofswald zwischen Euscheid und Üttfeld
Auch im Gemeindewald Pronsfeld mussten Sturmschäden beseitigt werden. Zum Einsatz kam auch Gemeindearbeiter Peter Hartlieb mit seinem Cormick.
Daniel Maas  und Robert Joebges aus Schlossheck halfen damals bei der Aufarbeitung mit.
Auf der Bahnrampe wurde das Holz gelagert, um mit Güterzügen abtransportiert zu werden.



(1) 2 3 4 ... 8 »
Minikalender
 Aug 2020 
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31
Heute
Bisherige Artikel
PresseTV

Pronsfeld in der Presse

Eisenbahnmuseum
Pronsfeld mausert sich zum Eldorado für Radfahrer
VideosFilme
Videos/Filme
ArlaERweiterung
Naturschutz am Radweg
VideoHierzuland


100 km Benefizlauf
FilmPrümerLand
Signatur
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
*